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Natürlich darf ein Rundwanderweg nicht fehlen, der in meinem Wohnort ist. So habe ich mir einen interessanten Rundweg zusammengestellt, der an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei führt.



Anfahrt:  Über die A30, Abfahrt Hiddenhausen Richtung Hiddenhausen, dann links in die Maschstrasse, am provisorischen Kreisel rechts und die vierte Strasse „Industriestrasse“ hinein. Nach einer langgezogenen Linkskurve befindet sich der Parkplatz etwas versteckt auf der rechten Seite (noch bevor die Industriegebäude beginnen).




Parkplatz:  Der Parkplatz ist recht klein, ist in der Regel aber immer ausreichend. Zur Not kann man noch in der Industriestrasse auf den Seitenparkplätzen Parken.


Länge:  zu Fuß: ca. 11 Kilometer, Mit Fahrrad: ca. 13 Kilometer


Höhendifferenz:  50 Meter (Fahrradstrecke: 39 Meter)


Gesamtanstieg/Abstieg:  99 Meter (Fahrradstrecke 108 Meter)

Dauer: ca 2 Stunden (mit Fahrrad knapp 1 Stunde)


Rastmöglichkeiten:  Im Bereich Bustedt, Oetinghausen und Füllenbruch gibt es viele Bänke, sowie an der Franzoseneiche.


Wegbeschaffenheit:  Strasse, Radweg, Schotterweg und Feldwege. Mit dem Fahrrad werden Feldwege und Schotterwege umfahren und führen teilweise auf der Strasse entlang.


Rollstuhlgeeignet:  Obwohl die Strecke auch mit dem Fahrrad gefahren werden kann, denke ich nicht, dass sie für Rollstuhlfahrer geeignet ist. Zum Teil aber durchaus Möglich, aber wird sich kaum lohnen.


Hunde:  In Bustedt gibt es zwar ein Bach, aber da kommen Hunde kaum dran. In Füllenbruch gibt es Bachläufe, an denen man aber nicht vorbei geht. Ich empfehle ggf. Wasser mitzuführen.


Übersichtskarte:  Andreasweg


GPS-Track:  Andreasweg (Zu Fuß)

                  Andreasweg (Fahrradtour)




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Ein Rundweg durch meine Heimat, daher habe ich mir erlaubt diesen als „Andreasweg“ zu bezeichnen. Die Strecke führt zwar durch drei Orte, ist aber trotzdem so ruhig, dass sie als erholsamer Wanderweg genutzt werden kann. Die 10km Strecke kann zu Fuß begangen werden, aber auch mit dem Fahrrad. Dazu ist lediglich ein kleiner veränderter Wegverlauf einzuplanen, auf den ich dann zu gegebener Zeit eingehe.

Auf der Strecke gibt es verschiedene Möglichkeiten sein Fahrzeug abzustellen. Ich beginne die Strecke in Bustedt, der zwar einen kleinen Parkplatz bietet, dafür aber höchst Offiziell ist. Sollte er voll sein, findet sich sicherlich noch ein Platz auf dem Seitenstreifen der Industriestrasse.

Die Strecke wird gegen den Uhrzeigersinn gegangen oder gefahren. Ich empfehle dies einzuhalten, denn andersherum hat man eine starke Steigung zu bewältigen, die man so herum kaum spürt.

Vom Parkplatz aus geht es über die Industriestrasse und in den kleinen Wald hinein auf den Fußweg. Ungeübte Läufer können hier ihre erste Rast auf der Bank einlegen.

Diesem Weg folgt man nun weiter bis man eine kleine Straße überquert. Es geht weiter am Bach entlang. Nach einer „Achterbahnfahrt“ durch den Wald  wird der Weg etwas angenehmer. Es geht vorbei an schönen Wasserspielen und einer Brücke, die eine hübsche Aussicht auf den Brandbach bietet.

Der Wegverlauf wird weitergegangen bis er an einer Straße endet. Hier ist eine Kläranlage. Hier geht es nun nach links Richtung Oetinghausen. Nun muss man ein Stück Straße gehen, die allerdings nur wenig befahren sein sollte. Sie endet an der Hiddenhauser Straße, die überquert werden muss. Hier muss man leider vor Raser warnen, denn die Leute fahren hier sehr gerne sehr schnell.

Auf der anderen Strassenseite kann man schon den Wanderweg sehen. Dies ist übrigens eine ehemalige Kleinbahntrasse. Bis 1966 fuhr hier eine Strassenbahn von Spenge nach Herford. Die Schienen wurden irgandwann entfernt und dieser schöne Wanderweg daraus gemacht. Die Kleinbahntrasse geht nun – vorbei an einem kleinen Spielplatz – durch den Ort Oetinghausen. Man muss immer wieder mal eine Straße überqueren, doch sind diese alle wenig frequentiert.

Der Weg endet dann nach einer Weile an der Straße „Am Rhin“, dessen Verlauf wir bis zur Hauptstrasse folgen und diese Überqueren. Auf der anderen Strassenseite geht es dann nach links und gleich rechts in den Weg „Am Kleinbahnhof“ vorbei. Am Ende beginnt wieder die ehemalige Kleinbahntrasse nach rechts.

TIP: Man kann hier auch links in das Hofcafe des Bauernhofes Düsedikerbäumers einkehren für einen Kaffee, Ein Stück Torte oder Kuchen oder ein Eis.

Die Ehemalige Kleinbahntrasse führt nun durch das Naturschutzgebiet „Füllenbruch“. Man kann hier nun einfach den GPS Weg weiter folgen, oder sich vielleicht noch nach links oder rechts abwenden und einen der Nebenwege laufen. Dies lohnt sich auf jeden Fall, denn hier kann man viele Vögel beobachten, darunter Störche (ganzjährig!), Kiebitze (Frühling), Schwäne und viele mehr. Hobby-Fotografen werden hier vielleicht auch mal einen eigenen Ausflug planen müssen.

 An dem etwas größeren Feldweg geht es dann nach links (wem die Füsse schon müde werden, kann auch schon etwas vorher links hoch den befestigten Weg gehen, der ein wenig abkürzt. Aber hier Trennt sich der Weg zwischen Fußgänger und Radfahrer und Radfahrer lesen bitte HIER weiter.

Egal für welchen „Aufweg“ man sich entscheidet, beide enden an der Milchstrasse. Oben angekommen geht man nun nach rechts, bzw. links und dann links vom Feld in den „Alter Grenzweg“, den wir hinauf folgen. Oben sind wir dann auf dem Oetinghauser Fußballplatz „Auf der Alm“. Es geht hier weiter geradeaus auf dem Feldweg. Auf der rechten Seite haben wie einen Blick auf Lippinghausen und weiter hinten den Schweichelner Wald (Oder wie die Einheimischen gerne sagen: Schweichler Wald).

Der Feldweg führt zur „Franzoseneiche“. Angeblich sind hier im 18. Jahrhundert einige Französische Soldaten begraben worden sein. Allerdings gibt es dafür keine Beweise und so gilt es eher als Sage oder Gerücht. Trotzdem ist der Baum ein Hiddenhauser Wahrzeichen und jedem bekannt, der hier schon etwas länger wohnt. Ein Rastplatz lädt zum verweilen ein.

An der Eiche geht es links am Bauernhof vorbei bis zur Straße, die wir überqueren und auf der anderen Seite in die Gerstenstrasse hineingehen und ein Stück folgen bis wir bei der zweiten Möglichkeit rechts auf den Feldweg einbiegen auf die Oetinghauser Alm. Von hier oben aus hat man eine schöne Aussieht auf die Umliegende Umgebung. Dem Feldweg folgen wir, bis er an einer Straße endet. Hier geht es dann nach links an der wenig befahrenen Straße entlang. An der Kreuzung halten wir uns leicht rechts (nicht ganz rechts herunter) in den Wulferkamp. Diesem folgen wir nun immer weiter bis es rechts hinab geht und dieser an der Hauptstraße endet. Die Hauptstraße ist mit Vorsicht zu überqueren und dann geht es nach links. Ein Stück den Fußgängerweg entlang und dann – sehr leicht zu übersehen – links in den Wald hinein. Hier kommt man nun in den Biotop-Bereich des Biologiezentrums Gut Bustedt hinein und geht an ein paar kleinen Tümpeln vorbei, bzw. über Stegen hinüber. Nach einer Weile geht es nach links über den Steg und der Brücke zum Biologiezentrum Gut Bustedt, welches im Innern einige Aquarien und Terrarien bietet.

Wenn man sich hier satt gesehen hat – oder gar nicht erst möchte – geht es am Gut vorbei (oder mitten durch) und über den Gutsweg zurück zum Parkplatz.

Ich hoffe, der Weg durch meine Heimat hat euch Spaß gemacht!



RADFAHRER: Sie fahren hier am besten noch ein Stück geradeaus durch einen kleinen Wald mit einem see und wenn dieser sich lichtet geht es nach links. Hier geht es einen kleinen Hügel hinauf und man hält sich rechts. Dann über die Straße und den Wegverlauf folgen bis zu einer weiteren Gabelung, wo es wieder nach rechts geht. Der Weg endet an einer Straße, deren Verlauf wir nach oben folgen. Oben angekommen fahren wir auf der anderen Strassenseite nach links auf dem Fahrradweg und dann rechts in den Feldweg hinein. An der Kreuzung geht es dann rechts auf den Fahrradweg und die Straße hinauf. Oben angekommen geht es nach rechts auf die Ziegeleistrasse, an der man bis zur Kreuzung fährt. Hier wechselt man links auf den Radweg bis dieser endet. Nun muss man ein Stück auf der Straße fahren. Hier geht es ziemlich bergab, so dass man kaum langsamer als ein Auto ist. Am Ende der Straße geht es dann nach links und in der Kurve zwischen Friedhof und Kirche rechts den Weg hinauf. Die Kirche ist übrigens die St. Gangolfs Kirche und die älteste Kirche in der Gemeinde. Sie wurde aus einem ehemaligen Wehrturm erreichtet und ist einen genaueren Blick wert. Sollte man die Radtour an einem Sonntag Nachmittag machen, kann man auch einen Besuch im Holzhandwerksmuseum (Eintritt 2 Euro) mit einplanen, welches hier in der Nähe ist.

Hinter der Friedhofsmauer kommt ein Parkplatz, den man überquert, am Ende geht es dann den Weg hinauf und auf der anderen Seite wieder hinunter. Es geht ein kleines Stück auf dem Radweg weiter, bis rechts ein Parkplatz erscheint. Hier geht es nun links über die Straße den Weg hinab am Freibad vorbei. Dem Weg wird gefolgt bis zum Ende und dann weiter geradeaus auf den Fußweg. Diesem folgen wir bis zu einer Abzweigung nach links, der wir folgen. Es geht nun in den Bustedter Holz bis zu einer schönen Holz-Brücke. Hier sind ein paar schöne Motive möglich.

Wer noch Kraft hat, sollte ruhig den Bustedter See umrunden. Also rechts um den See herum, wer es nicht mehr möchte, fährt an der Brücke einfach geradeaus. Nach einigen Metern kommt man wieder an eine Kreuzung, an der es nach links geht, bzw. geradeaus, wenn man den See umfahren hat.

Dem Verlauf ist nun zu folgen, bis man an eine (abgesperrte) Straße kommt und fährt hier nach links. Am Ende ist der Parkplatz und man hat die Strecke bewältigt. Wer möchte kann auch noch auf der anderen Strassenseite das Gut Bustedt besuchen, welches mit seinem Biologiezentrum und Biotopen durchaus Sehenswert ist.