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Wer mal einen Abwechslungsreichen Wanderweg sucht, ist beim Bonstapel zwischen Exter und Kalletal bestens aufgehoben. Angefangen beim einem lauschigen Waldbach, erklimmt man langsam ab stetig den Berg und kann links und rechts viel entdecken.



Anfahrt:  Von Herford fährt man im Prinzip die Bismarkstrasse immer geradeaus. Von der A2 Abfahrt Herford Ost Richtung Exter gilt das selbe.  Von der anderen Seite fährt man Richtung Kalletal und von dort auf die Herforder Strasse Richtung Exter. Der Bonstapel ist in einer Strassensenke, kann man bei zu hohem Tempo sehen. Der Parkplatz ist ausgeschildert.


Parkplatz:  Es stehen auf beiden Strassenseiten kostenlose Parkplätze bereit.


Länge:  Man kann verschiedene Strecken gehen. Ausgeschildert gibt es drei Wanderwege. A1= 2,5km, A2= 5km, A3=6,5km.   Die hier beschriebene Strecke ist etwa 5,4 km lang und entspricht zum größten Teil A2.


Höhendifferenz:  117 Meter (Höhe von 173 Meter bis 290 Meter)


Gesamtanstieg:  124 Meter


Gesamtabstieg:  124 Meter


Dauer:  Es gibt viel zu sehen und auch eine gewisse Steigung ist zu bewältigen. Ich würde so drei Stunden einplanen.


Wegbeschaffenheit:  Anfangs Strasse (von Anwohnern befahren), dann Waldweg, Feldweg und Trampelpfade.


Rollstuhlgeeignet:  Bis zur Alpaka-Farm ist der Weg geteert und ist für Rollstuhlfahrer geeignet (Steigung berücksichtigen!). Weiter geht es dann für den Rollstuhl nicht, aber bis hier oben hat man schon einiges gesehen, so das es sich trotzdem lohnt.


Übersichtskarte:  Bonstapel


GPS-Track:  Bonstapel




Der Bonstapel beginnt erstmal wenig berauschend auf einer Asphaltierten Strasse. Hier fahren auch einige wenige Autos. Im Schnitt erlebe ich hier keine Wanderung, ohne das mindestens ein Auto hier entlang fährt.

Diese aber alle sehr sinnig und vorsichtig. Man sollte seine Hund aber möglichst an der Leine führen, damit man sie zur Not schnell an die Seite bekommt.


Doch zurück zu unserer Strecke. Nach wenigen Metern „überqueren“ wir den kleinen Waldbach Linnebeke, der sich sehr schön und urig durch den Waldbogen schlängelt.


Der Weg führt weiter bergauf. Bonstapel war früher auch dafür bekannt, das hier interessante große Felsbrocken gelegen haben, die vermutlich von einem Gletscher „liegengelassen“ wurden. Von diesen Felsbrocken sind aber viele gar nicht mehr zu sehen, bzw. Man muß schon gut hinschauen. Zu meiner Kindheit waren diese Steine bedeutend mehr.


Der Bonstapel ist übrigens gespickt mit vielen Informationstafeln, von denen wir die erste nun auch bald schon sehen dürften, denn wir kommen zu einem geheimnisvollen Steingebäude, das unterhalb im Wald steht. Heruntergehen braucht man nicht, denn Türen oder Fenster gibt es hier nicht.

Die Hinweistafel erklärt uns, das dies ein ehemaliges Turbinenhaus ist, mit dem früher Strom erzeugt wurde. Ein (zugeschütteter) Brunnen auf der anderen Strassenseite gehört ebenfalls dazu.


Es geht weiter die Strasse hinauf. Links und Rechts kann man immer wieder schöne Waldlandschaften entdecken und bald treffen wir wieder auf den Bach und auch eine Schutzhütte findet man hier.

Ein Stück weiter trennt sich der Weg. Die „große Runde“ A3 führt hier links hinauf, aber wir halten uns rechts dem Weg A2. Hier kommt man an eine Alpaka-Farm, wo man überraschenderweise auf diese lieblichen Tiere stösst.


Ab hier hört auch der geteerte Weg auf und es geht in den Wald hinein. Eine weitere Hinweistafel erzählt uns von der Sage um den Bonstapel und noch ein Stück weiter kommt man bei den „Sieben Quellen“ an. Die heißt so, weil dieser unscheinbare Teich aus sieben Quellen gespeist wird. Ohne Schild würde man diesen sicher kaum beachten, aber wer genau hinschaut wird erkennen: Teich ohne Zulauf, mit abfließendem Wasser? Wo kommt denn das her.

Tatsächlich ist dies einer der beiden Zuläufe der Linnebeke, der wir die ganze Zeit entgegen gelaufen sind.


Der Weg führt weiter hinauf zu einer weiteren Hinweistafel. Hier erfährt man, warum auf der Welt so viele Bäume mit mehreren Stämmen existieren.

Weiter geht es hinauf und wenn Sie so langsam die Schnauze voll vom Bergauf haben, dann kann ich Sie beruhigen: Wir haben es geschafft.

Oberhalb der Wiese sollte man sich noch einmal umdrehen und die schöne Aussicht genießen. Hat sich das denn nicht gelohnt??


Ein Stückchen weiter geht es rechts den Pfad zwischen den Feldern entlang. Hier treffen uns die A3-Abgänger auch wieder (wenn sie schnell waren). Man kommt an einem Haus vorbei und befindet sich kurz danach in seiner Auffahrtsstrasse, der wir hinab folgen.

Laut der Open-Street-Karte ist hier neben der Strasse noch ein Pfad eingezeichnet. Den habe ich allerdings noch nicht gefunden. Kann sein, das dies ein Trampelpfad am Feld oben ist, ich möchte aber alle Bitten, sich von den Feldern der Bauern fernzuhalten. Das muß nicht sein.


Außerdem findet man am Ende der Strasse noch ein schönes Insektenhotel samt Tafel. Dann geht es etwas unschön auf einem Pfad an der Hauptstrasse entlang. Danach geht es rechts zur Schutzhütte. Hier kann man dann mal eine Pause machen und wer sich was zu essen und zu trinken mitgebracht hat, kann es sich hier am Tisch besonders bequem machen.


Anschließend geht es weiter, wieder auf einer Strasse. Hier ist mir allerdings noch kein Auto begegnet, was aber nicht heißt, das hier keine langfahren würden. Aber wohl äußerst selten.

Dem Strassenverlauf folgen wir eine ganze Weile hinab. Rechts gibt es da auch mal eine sehr schöne Bergige Weide zu sehen. Die ist irgendwie sehr schön. Als wäre man in den Alpen.

Dann geht es rechts auf den den Waldweg und wieder ein Stück hinauf.

Man kommt zu einer weiteren Abzweigung und wer möchte, kann hier einfach hinab zur Strasse und dann zurück zum Auto. Hier müsste man aber - je nachdem wo man geparkt hat - zweimal über die relativ gefährliche Raser-Hauptstrasse gehen.

Ich habe mir mittlerweile angewöhnt deswegen hier an der Kreuzung rechts zu gehen.

Hier kommt man hinter einem Bauernhof heraus und stösst dann kurz darauf wieder auf die Strasse, die wir so dann herab gehen bis wir wieder am Parkplatz sind.

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