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In Vlotho stand eine Burg. Heute sind davon nur noch ein Gasthof geblieben und einige Ruinen. Für einen schnellen Besuch oder Faule Leute ist die Burg bestens geeignet, da man direkt vor ihr parken kann.  



Anfahrt: In Vlotho fährt man einfach die Burgstrasse hinauf bis zur Burg. Die Strecke ist recht Steil und Kurvig, daher bei Schnee nicht zu empfehlen.  


Parkplatz: Ein kostenloser großer Parkplatz ist direkt vor der Burg.


Übersichtskarte: Burg Vlotho

Gastronomie: Burg Vlotho

Die Burg Vlotho bietet leider nicht viel, ist aber für Ruinen-Interessierte sicherlich eine Anreise wert.

Die Burg wurde um 1250 errichtet und schon 1368 von Mindener Truppen zerstört.

Danach wurde die Burg zum Beispil als Gefängnis benutzt und um 1884 die Gastwirtschaft gebaut, die noch bis heute dort besteht.

1898 wurde auf dem Gelände eine Musikmuscheln  und 1903 sogar ein Bismarkturm gebaut, der aber schon 1945 wieder abgerissen wurde. In diesen Jahren begann man auch die Ruine freizulegen, die man auch heute noch besichtigen und betreten kann.


Soviel zur Geschichte der Burg.


Wer nur die Burg besichtigen möchte, kann sie natürlich auch gleich ansteuern. Ich empfehle aber einen kleinen(!) Wanderweg zur Burg zu nehmen. Vom Parkplatz aus geht rechts an der Burg ein kleiner Pfad entlang, der kurz ein kleines Steiles Stück nach unten geht. Wirklich nur ein paar Schritte.

Danach geht man quasi an der Außenmauer der Burg entlang.


Nach wenigen Meter über den Waldpfad kommt man an eine Lichtung und hat schon eine schöne Aussicht auf die Weser und Vlotho.


Hier kommt man dann auch zu einer Metalltreppe, die quasi die Hintertür der Burg ist. Und hier betreten wir die Burg auch gleich durch einen kleinen Tunnel - viel Interessanter als der Haupteingang!


Oben geniessen wir die Aussicht, lassen uns im Gasthof nieder oder steuern gleich die Ruinen an. Für Kinder gibt es hier auch einen Spielplatz.


Die Ruinen können Betreten werden, sind aber eben Ruinen und lassen die Burg nur erahnen.

Am erkennbaresten ist der wiederhergestellte Pallas, wo auch Hochzeiten gefeiert werden können.

Auch ein Kellergewölbe kann hier betreten werden. Dieser ist aber unheimlich (und) dunkel. Das Ambiente wird hier etwas dadurch genommen, das dieser Raum - wie auch der Festsaal oben - als „Stuhl-Lager“ genutzt wird. Wenn es aber draußen sehr heiss ist, wird man den Kellerraum lieben, da es hier geradezu bitterkalt ist.


Damit hat man leider auch schon alles gesehen.

Rundwandermöglichkeiten für die kurze Wanderung gibt es meines Erachtens leider nicht. Zwar gibt es Wald und Wege in der Nähe, aber leider keinen für einen „vernünftigen“ Rundweg.

Wer sich aber nicht scheut von A nach B und wieder zurückzugehen, kann natürlich einen der Wege nutzen. Mutige können natürlich auch das Auto unten stehen lassen und den Berg zu Fuß besteigen. Vielleicht als Übung für den nächsten Alpen-Urlaub.

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