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Der Doberg in Bünde entstand durch den Abbau von Mergel zum Düngen der Felder. Anfand des 20. Jahrhunderts wurden hier aber einige Fossilien-Funde gemacht, so das der Doberg geschützt wurde.



Anfahrt:  Am besten über die Herforder Strasse und dann z.B. In die Gausstrasse und anschliessend nach rechts in die Albert-Schweitzer Strasse. Achtung, die Albert Schweitzer Strasse ist nicht komplett durchfahrbar! Auf Höhe des Spazierweges „Am Kalkofen“ ist die Strasse blockiert.  


Parkplatz:  Offizielle Parkplätze gibt es leider nicht, so das man sein Auto Wild parken muss. Es gibt aber Autobreite Schotter-Seitenstreifen zum Parken, zudem ist die Strasse keine Durchgangsstrasse mehr.


Länge:  Etwas über einem Kilometer


Höhendifferenz:  20 Meter (Höhe von 76 Meter bis 96 Meter)


Gesamtanstieg:  19 Meter


Gesamtabstieg:  19 Meter


Dauer:  ca. Eine Stunde


Wegbeschaffenheit: Strasse, Feldweg und ausgetretene Pfade


Rollstuhlgeeignet:  Leider nicht

Übersichtskarte:  Doberg, Bünde

GPS-Track:  Doberg, Bünde



Der Doberg ist ein interessantes Gebiet, wenn man in der Nähe wohnt. Für eine längere Anreise lohnt es sich leider nicht, es sei denn, man interessiert sich für den geschichtlichen Hintergrund und möchte anschliessend vielleicht auch noch das Doberg-Museum besuchen.


Ein Problem des Dobergs ist, das er relativ klein ist und somit nur wenig Laufwege bietet. Nach einer Stunde hat man eigentlich alles gesehen. Auch gibt es keinen wirklich strukturierten und Sinnvollen Rundweg.


Der Doberg ist kein natürlich entstandenes Werk, sondern war bis vor einem Jahrhundert zum Abbau von Mergel zum düngen genutzt worden. Um 1911 wurden hier aber einige interessante Fossilen Funde gemacht, die dazu führten, das der Mergel-Abbau gestoppt wurde.

Tatsächlich ist diese Grube die umfangreichste Fossilienlagerstätte Nördlich der Alpen. Das sammeln von Fossilien ist hier allerdings streng untersagt und man sollte sich da auch dran halten (wer Interesse an Fossilien hat, kann diese in der Regel für wenige Euro kaufen).


Ein weiteres Problem des Dobergs sind meiner Meinung nach seine Nutzer. Der Doberg ist relativ stark zugemüllt und überall sind wilde Pfade von herumstreunenden Leute, die alles ganz genau sehen wollen. Ich empfehle nicht, diesen zu folgen, denn manche enden plötzlich und man kann einige Meter in die Tiefe rutschen.


Da der Doberg auch von vielen Hundebesitzern genutzt wird, sind hier auch entsprechend viele „Häufchen“ zu finden.


Die „Felsformationen“ sind hier nicht wirklich Felsen, sondern wie gesagt Abbau-Erscheinungen vom Mergel-Abbau. Also eher Erd-Formationen. Trotzdem sind diese beeindruckend anzuschauen.


In meiner Wegempfehlung geht es zunächst an der Strasse entlang. Bis kurz vor einer Barriere und dort links in den Weg hinein.

Nach einer Weile kommt man an eine Wiese, dort geht links ein Trampelpfad entlang, der an den Abgrund der Mergelkuhle führt. Allerdings braucht man hier keine wirklich interessanten Aussichten zu erwarten. Der Weg lohnt sich nicht und bleiben deswegen auf dem regulären Weg bis zu einem Wald. Dort geht der Weg nach Links ab.

Diesem würde ich erstmal folgen, bis man zu den imposanten Abbruchzonen kommt. Hier kann man sich dann nach eigenem ermessen aufhalten und die Aussicht geniessen. Danach könnte man den Weg weitergehen und zurück zum Startpunkt.

Ich empfehle aber einen der Pfade die rechts den Hang hinauf führen. Das ist zwar etwas anstrengend, aber die Aussicht von hier aus ist sehr beeindruckend. Dem Pfad kann man dann folgen, der weiter durch den Wald geht. Alles nicht ganz Barrierefrei aber schön urig.

Anschliessend ist man schon wieder bei der Strasse. Man kann also machen was man will, so richtig Umfangreich wird der Spaziergang nie.

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