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Der Dornberg ist ein recht unscheinbares „kleines Wäldchen“ am Rande von Herford. Wer hier aber mal den Parkplatz aufsucht und den Rundweg umwandert, wird feststellen, das er eigentlich ganz hübsch ist.



Anfahrt:  Der Parkplatz ist direkt an der Senderstrasse. Diese kann von der B61 (über Alte Heerstrasse) oder über dem Sender oder von der Vlothoer Strasse und damit auch der Autobahn A2 (Abfahrt Herford Ost) erreicht werden.


Parkplatz:  Es stehen ein paar kostenlose Parkplätze zur Verfügung (ca. 6 Stück).


Länge:  2,5 km


Höhendifferenz:  55 Meter (Höhe von 183 Meter bis 238 Meter)


Gesamtanstieg:  63 Meter


Gesamtabstieg:  63Meter


Dauer:  Etwa eine Stunde


Wegbeschaffenheit:  Feld und Wiesenweg. Ein Stück Strasse, dann Waldpfade.


Rollstuhlgeeignet:  Am Anfang wäre möglich, aber nicht auf der kompletten Länge. Eher nein.



Übersichtskarte: Dornberg, Herford

GPS-Track:  Dornberg, Herford


Auf solche Wanderwege wie den Dornberg kann man stossen, wenn man sich beim wiederholten Vorbeifahren einfach mal fragt „Warum ist hier eigentlich ein Parkplatz?“.

So ging es mir jedenfalls als Ortskundiger. Irgendwann habe ich mir die Sache dann einmal angeschaut und man muß unweigerlich zugeben: Das hätte ich nicht gedacht.


Vom Parkplatz gibt es nur einen Weg. Das trifft eigentlich für den ganzen Dornberg zu. Ich habe mal eine verirrte „1“ an einem Baum als Wanderwegsbeschilderung gesehen, aber die war auch so klein, das man sie leicht übersehen kann und weitere Beschilderungen habe ich auch nicht gesehen. OK, ich schaue mir auch lieber die Gegend an.

Der Weg führt zunächst an eine wunderbare Aussicht heran. Bei passendem Wetter kann man hier relativ weit rechts des Gebirgszuges am Horizont die Umrisse des Kaiser Wilhelm Denkmales erkennen.

Der Weg führt weiter in einen schönen schattigen Wald. Aber hier geht es abwärts an Feldern und Weiden vorbei. Unten angekommen geht es kurz auf eine Strasse. In wie weit die Befahren ist, kann ich nicht sagen, da es nur eine Zufahrtsstrasse für die Häuser ist.

Nach wenigen Schritten geht es rechts in ein kleines Tannenwäldchen, der uns wie ein Tapetenwechsel vorkommt.

Nach diesem geht es rechts hinauf. Hier sind ein paar ausgewaschen Felsen auf dem Boden. Waren mir aber nicht genug, diese in die Wertung einfliessen zu lassen.


Es geht hinauf in den Wald, der recht interessant anzuschauen ist, wie ich finde. Viele Bäume bestehen aus mehren Stämmen. Sie sind so gewachsen, weil die Leute früher die Bäume beschnitten haben um Brennholz und ähnliches zu bekommen. Die Bäume haben dann immer wieder neu angefangen zu wachsen. Irgendwann brauchte man dann kein Brennholz mehr und die Bäume konnten wieder ganz auswachsen und hatten dadurch diese vielen Stämme. So etwas kann man in ländlichen Gebieten immer wieder sehen.


Der Waldweg wird schmaler und man muss schon mal (im Sommer) die ein oder andere Brennessel zur Seite schieben.

Nach einer Weile des herumstolpern durch den Wald - und vielleicht auch der Beobachtung eines Reh’s - kommt man dann an einem Feld heraus. Von hier aus kann man noch mal die ganze Aussicht genießen, bevor es wieder zurück zum Auto geht.


Alles in allem eine kurze Strecke, die aber dank ihrer Steigung auch etwas anspruchsvoller ist.

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