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Der Dümmer See bei Lemförde sollte jeder Mal umrundet haben. Am einfachsten geht das mit dem Fahrrad, aber Hartgesottene können die 18 Kilometer auch schaffen.


Anfahrt:  Die Anbindung ist nicht ganz optimal, da es viel über Landstrassen geht. Am besten benutzt man einen Navi oder entsprechende App.






Parkplatz:  Es gibt mehrere Parkmöglichkeiten. Ich habe mich für den im Nordwestlichen Bereichs des Sees entschieden. Dieser ist Kostenlos und anständig Groß. In wie weit die anderen Parkplätze kostenlos sind kann ich nicht sagen.

















Länge:  ca. 18 Kilometer


Höhendifferenz:  11 Meter

Gesamtanstieg/Abstieg:  65 Meter


Dauer: Mit dem Fahrrad ca. 2 Stunden, Zu Fiß vielleicht 4-5 Stunden je nach Kondition und Geschwindigkeit auch mehr.


Rastmöglichkeiten:  Um den See gibt es viele Möglichkeiten zum hinsetzen oder auch zur Einkehr.


Wegbeschaffenheit:  Der Weg ist zum grössten Teil befestigt oder Fahrradweg/Kiesweg.


Rollstuhlgeeignet:  Ja


Hunde: Man ist immer am Wasser, aber nicht unbedingt zum Trinken, bzw. Weiter Weg vom Ufer. Man sollte vielleicht Wasser mitnehmen. In wie weit die Hunde an den Stränden mit ins Wasser dürfen kann ich leider nicht sagen.


Übersichtskarte:  Dümmer See


GPS-Track:  Dümmer See GPX-Track




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Den Dümmer See zu umwanden ist bei etwas über 20 km Umfang sicher keine leichte Aufgabe, aber auch keine Unmögliche. Gerade weil es geradezu eben und immer in der Nähe des Sees ist, kann man sich das durchaus zutrauen.

Wer allerdings die Möglichkeit hat sein Fahrrad mitzunehmen, sollte dies vielleicht tun – was ich übrigens auch getan habe. Allerdings sollte man sich darauf einstellen, dass man den See mit dem Fahrrad bei normalem Tempo und einigen Zwischenstops durchaus in 2 Stunden umrundet hat (Klar, wer ordentlich Gas gibt, schafft es natürlich auch in einer Stunde oder weniger).

Bei meinem ersten Besuch habe ich mir den Nordwestlichen Teil des Dümmers als Startplatz ausgesucht. Einfach in der Hoffnung, dass dieser Bereich weniger Frequentiert ist. Und dem war es bei meinem Besuch auch. Der kostenlose Parkplatz war wenig besucht und der Umrundung stand nichts im Wege.

Vom Parkplatz aus ging es zunächst mal an den See und den Hafen, wo einige schöne Fotomotive zu holen waren.

Ich entschied mich den See entgegen des Uhrzeigersinns zu umrunden. So ging es also vom Hafen aus nach links (vom Parkplatz aus rechts herum) und den Weg entlang. Wie schon erwähnt ist der Weg lang und weit und mit dem Fahrrad leichter zu bewältigen. Da hier recht viele Fahrradfahrer unterwegs sind, ist das mit Hunden immer so eine Sache, da man sie entweder sehr gut im Griff haben sollte, oder besser gleich anleint. Ich bin ohnehin der „Miteinander statt Gegeneinander“ Typ, daher bremse ich für Fußgänger und für Hunde gerne noch ein bisschen mehr, denn Tiere sind halt immer unberechenbar. Und so schlimm ist es nun wirklich nicht, einmal etwas abzubremsen.

Nach einer Weile kommt man an einen Aussichtsturm. Insgesamt liegen vier  dieser Türme auf der Strecke (wenn ich keinen übersehen habe). Von Ihnen aus kann man die Vogelwelt, Natur und natürlich den See beobachten. Gerade für Fotografen ist das eine schöne Sache und es gab kein Turm, an dem nicht einer war (OK, ich war ja einer davon).

Weiter den Weg entlang kommt man in ein Waldstück mit Sumpfigem Terrain (also der Wald, nicht der Weg). Etwas später kommt man an einen Flusslauf, den man über eine Brücke überquert.

Hier kann man nun links oder rechts gehen/fahren. Ich bin links gefahren. Lasst es. Fahrt lieber rechts. Links geht es über einen Feldweg und ist für Fahrräder nur sehr bedingt geeignet. Zu Fuß ist es natürlich egal, wobei der Weg durch seine Windungen keine Abkürzung darstellt.

Rechts herum kommt man zu einem Aussichtspunkt und dann durch das Moor und dürfte daher auch optisch ansprechender sein.

Sobald links ein paar Bäume erscheinen kommt bald ein Weg nach links. Wer möchte kann hier hineingehen, dort steht nämlich ein weiterer Aussichtsturm.

Der eigentliche Weg führt aber auf der Straße weiter. Man kann zwar auch vom Aussichtsturm weiter am See entlang gehen, dieser stellt aber einen Umweg dar und ist wohl auch mit dem Fahrrad etwas unbequemer.

Als weiter die Straße entlang, vorbei an einem weiteren Sumpf-Wald. Dahinter kommt dann überraschenderweise ein offizieller Parkplatz. Dort stand kein Auto, aber er war als „Wanderparkplatz“ ausgeschildert. Wer also so einen richtigen Geheimtipp sucht, hat ihn hier wohl gefunden. Ich würde es aber nicht wirklich empfehlen, denn die Zufahrt ist eben der Wanderweg und der ist etwas breiterals  ein Auto. Wenn  man dort also auf Fahrradfahrer und Fußgänger trifft wird es wohl etwas eng.

Doch weiter auf der Straße bis sie endet und hier fährt man nun leicht nach links (Man kann auch ein Stück vorher hinter dem Bach links rein). Hier kommt man dann in eine Ortschaft. Nach dem zweiten Haus geht es links in die Straße „Netzsehen“, die dann wieder auf den Regulären Umrundungsweg führt.

Nun kommt man zu einen weiteren Hafenbereich des Dümmers. Dahinter ist auch ein Bade-Strand.

Der Weg führt weiter zum nächsten Hafen, vorbei an allerlei Kulinarischen Gelegenheiten und natürlich auch Spielplätzen. Auch Badestrände gibt es noch auf der Strecke. Dieser Teilbereich dürfte wohl am meisten Frequentiert sein. Vielleicht sogar mit dem Fahrrad nicht mehr zu befahren (als ich dort war, war allerdings nicht viel los, zwar waren schon Ferienn in Niedersachen, aber noch nicht so warm, dass man hätte im See schwimmen können).

Die Strecke führt wieder etwas außerhalb und ein weiterer Beobachtungsturm kann bestiegen werden.

Nach einer Links und rechts Kurve kommt man zu einem weiteren Hafenbereich. Dieser ist dann auch der letzte Hafenbereich bis zum Startpunkt. Wer also noch Hunger hat, oder in den Dümmer möchte, hat hier die letzte Gelegenheit.

Der Weg führt dann wieder über weite Strecken – Fahrradfahrer werden spätestens jetzt froh sein, eines zu haben. Das letzte Stück dürfte sich zu Fuß etwas ziehen, da es außer einem weiteren Aussichtsturm nicht viel zu sehen gibt. Als Fahrradfahrer genießt man die letzte Etappe und kommt dann wieder zum Ausgangspunkt zurück. Hier kann man sich nun auf die Heimreise vorbereiten, oder noch etwas für den Magen tun. Auch eine See-Rundfahrt kann man von hier aus starten (sofern man dies nicht schon auf der anderen Seite gemacht hat).