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Die Externsteine sind natürlich ganz oben auf der Sehenswürdigkeiten von OWL. Man sollte aber durchaus vom „Standard“ abweichen und vielleicht mal diese Strecke ausprobieren.


Anfahrt:  Von Horn-Bad Meinberg Richtung Schlangen (oder Umgekehrt) auf der L828, befindet sich der Parkplatz, bzw. dessen Einfahrt direkt gegenüber einer Schnellstrassenauffahrt. Die Einfahrt ist sehr unscheinbar, daher muß man gut aufpassen. Sie ist allerdings als Parkplatz ausgeschildert. Die Einfahrt ist auf 2m Höhe beschränkt!



Parkplatz:  Parkplätze sind reichlich vorhanden und kostenlos. Einfahrtshöhe ist auf 2m beschränkt.


Länge:  ca. 5 km


Höhendifferenz:  63 Meter


Gesamtanstieg:  138 Meter


Gesamtabstieg:  138 Meter


Dauer:  2 Stunden plus Aufenthalt Externsteine


Wegbeschaffenheit:  Anfangs Steinig und Schotter, dann angenehm angelegter Weg, dann Waldweg.


Rollstuhlgeeignet:  Diese Strecke nicht. Rollstuhlfahrer sollten den Hauptparkplatz nutzen, von dort aus kommen sie sehr leicht zu den Externsteinen. Dies gilt auch für den großen Rundweg (nicht hier beschrieben!)


Hunde:  Hunde finden hier wenig Trinkmöglichkeiten. Lediglich ein Bachlauf im hinteren Bereich des Sees und diverse Rinnsale. Es gibt aber auch noch den großen See.


Übersichtskarte: Externsteine

GPS-Track:  Zu Den Externsteinen



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Unser Weg beginnt nicht an den Externsteinen, sondern wir fahren etwas weiter. Auf einen recht unscheinbaren Parkplatz.  Von hier aus geht es Richtung der Externsteine. Man kann sich zuvor entscheiden, ob man zunächst langsam losgeht und unterhalb der Externsteine herauskommt oder ob man zuerst den Berg erklimmt und auf dem Hermannsweg entlang geht und Oberhalb der Externsteine herauskommt.

Ich persönlich habe mich für einen langsamen Anstieg entschieden und erstmal den Eggeweg gewählt. Dieser beginnt quasi am Anfang des Parkplatzes. Da ich aber den weiter hinten liegenden genommen habe, bin ich auch hier gleich den Berg hinauf gegangen. Das ist dann der Hermannsweg. Von ihm geht dann ein kleiner Seitenweg herüber zum Eggeweg, vorbei an den „Lönsstein“. Dieses „Auf und ab“ kann man sich aber auch sparen, wenn man etwas faul in den Beinen ist, und wie gesagt an der Parkplatzeinfahrt den Eggeweg nehmen.

Der Eggeweg verläuft hier angenehm und ohne Schwierigkeiten. Der urige Teutoburger Wald zeigt sich hier von seiner besten Seite.

Nach einer Weile kommt man dann schon an die Externsteine, die beeindruckend und wie „hingestellt“ wirken. Je nach Zuschauerstrom kann man die Steine besichtigen und auch besteigen oder die „Höhlen“ darin bestaunen. Unterhalb der Steine, am See gibt es noch eine Art Felsengrab, dessen Bedeutung aber noch umstritten ist.


Wenn man sich hier „ausgetobt“ hat, geht es rechts um den See herum. Von hier aus hat man auch noch viele Möglichkeiten Bilder von den Steinen zu machen (auch wenn ich persönlich der Meinung bin, das es ja schon genug gibt, möchte trotzdem jeder noch seine eigenen machen ;) ).

Wenn der Wald beginnt, folgen wir nicht dem normalen weg, sondern halten uns leicht links. Dort führt ein recht unscheinbarer Weg hinauf. Sieht schon fast gar nicht mehr wie ein Weg aus, aber wenn man erst drauf ist, sieht man doch, dass es hier entlang geht.  Dieser Weg ist natürlich nichts für „Sonntagsschuhe“, weswegen hier auch eher wenig Leute unterwegs sind. Und das ist schade, denn nach wenigen Metern kann man rechts einen Pfad entlang gehen und befindet sich vor einer Felsformation. Der Pfad führt dann zurück auf den Weg und nach wenigen Metern geht es wieder rechts einen kleinen Nebenpfad. Dieser bringt uns dann in den ehemaligen Steinbruch. Hohe Felsriffe sind hier übergeblieben. Von hier aus geht es entweder zurück, oder man muß den Berg rechts besteigen, der dann wieder zurück zum Weg führt.

Nach einigen Schritten kommen wir wieder auf den normalen Weg. Wir halten uns links. Es geht um den Berg. An einer Kreuzzung könnte man links  den Hermannsweg hinauf gehen, ich bin allerdings geradeaus gegangen und dann links in den kleinen Nebenweg. Dieser führt wieder etwas ab von der „Hauptroute“ und man geht durch den Wald. Sehr schön und sehr ruhig.

Egal welchen Weg man nimmt, enden tun beide quasi am Nordufer des Wiembecke-Teiches.  


Hier bin ich dann auch gleich links den Weg, der am Ufer des Teiches entlangführt, reingegangen, da auch dieser etwas ruhiger (und eigentlich auch schöner) ist, als der Hauptweg etwas weiter.

Von diesem Weg geht auch ein kleiner Trampelpfad hinunter bis vor die Füsse der Externsteine. Allerdings muß man von hier aus auch wieder zurück. Für Fotografen aber durchaus lohnenswerte Motive.

Der Weg führt dann wieder zurück zu den Externsteine, die wir aber hinter uns lassen und den Hauptweg ein Stück zurück gehen und dort die Treppe hinauf gehen. Auch hier wird es schlagartig ruhiger. Aber der Aufstieg lohnt (nicht zuletzt, weil er zurück zum Auto führt). Denn man kommt oberhalb der Externsteine heraus und hat mal ganz ungewohnte Blicke auf und hinter die Steine. Auch ein Felsplateau kann betreten werden und man hat eine schöne Aussicht auf die ganze Szenerie (wenn auch weniger auf die Externsteine, denn da steht man ja drauf).

Wenn man sich auch hier satt gesehen hat, geht es den Weg weiter und man kehrt den Externsteinen den Rücken zu. In diesem Moment dachte ich mir übrigens, wie schnell man doch eigentlich diesen Weg zu den Steinen, Um die Steine, den „Rundweg“ und nun wieder hier ist… Wie unbefriedigend ist das dann wohl, wenn man hier direkt an den Steinen parkt, zu den Steinen geht, einmal den See entlang und dann wieder nach Hause?


Der Weg, den wir nun gehen ist der allseits beliebte Hermannsweg. Hat man die Steigung erstmal gemeistert, führt er schön auf dem Bergkamm entlang. Nach einer Weile kommt man an eine Heidelandschaft. Und hier steht mal etwas ganz besonderes: Holzliegen. Richtig. Urig bequeme Liegen aus Holz, die man auf jeden Fall mal ausprobieren sollte, wenn es das Wetter zulässt. Wenn die ersten beiden Liegen besetzt sind, dann sind etwas weiter am Ende der Heidelandschaft zwei weitere Liegen (die zudem auch etwas weiter weg vom Hauptweg sind und damit ein WENIG ruhiger sind).

Aus diesem Grund schon würde ich den Weg so herum gehen wie ich, denn am Ende der Wanderung hier mal eine halbe Stunde ausspannen ist ziemlich genial (wenn nicht zu viele Leute da sind).

Danach beginnt auch schon bald der „Abstieg“ zurück zum Parkplatz.