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Wer eine etwas anstrengende Strecke nicht scheut und sich an einem stetigem Auf und ab erfreuen kann, sollte einmal diese Strecke am Rande von Bielefeld versuchen und den Hallelujah-Steinbruch aufsuchen.


Anfahrt:  Von Autobahn kommend Abfahrt Bielefeld Süd oder Ost. Dann Richtung Westen (Bielefeld) bis zur Osningstrasse. Dort einbiegen, bis zur Bergspitze, dort sind Links und Rechts die Parkmöglichkeiten.


Parkplatz:  Kleiner kostenloser Parkplatz, verschiedene Positionen möglich.


Länge:  Etwa 6,5 Kilometer


Höhendifferenz:  82 Meter (Höhe von 216 Meter bis 298 Meter)


Gesamtanstieg/abstieg:  152 Meter


Dauer:  Gemütlich gute 3 Stunden.


Wegbeschaffenheit:  Waldweg, Feldweg, teilweise geteerte Strasse. Trampelpfad durch Wald möglich.


Rollstuhlgeeignet:  Nein


Hunde:   Je nach Wetterlage kaum Trinkmöglichkeiten. Feste Bachläufe nicht vorhanden.


Übersichtskarte: Hallelujah Steinbruch


GPS-Track:  Rundweg Hallelujah Steinbruch


Diese Strecke beginnt quasi an der selben Stelle, wo man auch zum „Eisernen Anton“ geht. Allerdings parkt man hier am besten auf der anderen Strassenseite, denn dort geht es auch entlang. Auf dem kleinen Parkplatz sollten sich an normalen Tagen genug Parkplätze finden.


Ebenfalls ist man in der Wahl der Richtung wie man den Weg geht frei. Ich habe mich dazu entschieden zuerst hinab zu gehen und auf dem Rückweg oben auf dem Kamm zu gehen, weil das meistens doch angenehmer ist. Daher beschreibe ich die Strecke auch so.


Es geht also vom Parkplatz aus den kleinen Wirtschaftsweg hinab.

Am besten folgt man dabei dem GPX-Track oder einer guten Wanderkarte.

Markante Wegmarken gibt es eigentlich nicht. Es geht Stur durch den schönen Wald. Dabei geht die Strecke immer gemütlich auf und ab.


Nach einiger Zeit kommt man an eine Lichtung, wo es nach links herunter geht. Hier wird einem auch so langsam klar, das man all diese „Abstiege“ auch irgendwann wieder hinauf muß. Aber einem aufrichtigen Wandersmann macht das natürlich keine Angst.


Ein Stückchen weiter geht es wieder links - und wieder hinab. Hier geht man auf eine Wiese zu, auf der sich eventuell Pferde befinden. An der Wiese geht es dann nach rechts hinunter (ja, ja). Versuchen Sie hier übrigens nicht rechts den kleinen Pfad entlangzugehen, der auf Online-Karten kurz vor einem anderen Weg endet. Glauben Sie mir: Er Endet dort und lässt sie auch garantiert nicht weiter.


Nachdem man den regulären Weg weiter hinab gegangen ist kommt man an einen Parkplatz. Hier dürfen Sie einmal tief durchatmen, denn sie haben defintivi die tiefste Stelle unserer Strecke erreicht.


Am Parkplatz geht es rechts hinauf (was dachten Sie denn jetzt?), Vorbei an den schönen Fachwerkhäusern und einigen Pferdekoppeln.

Oben angekommen befindet sich auf der rechten Seite eine „offene Waldkirche“.


Und nun geht es links, rechts oder geradeaus. Theoretisch können Sie alle drei Wege gehen, ich bin links gegangen. Geradeaus ist vermutlich eine Abkürzung, dafür aber auch sehr Steil. Rechts geht der Weg etwas gediegener, aber auch Bergauf.

Wie gesagt, ich bin links entlang gegangen, vorbei an Pferdekoppeln und mit einer hübschen kleinen Aussicht.

Nach einer Weile geht es rechts hinauf. Ein Weg, der durchaus etwas knifflig ist, da es doch recht Steil und unwegsam ist. Danach geht man auf einem Kamm und kommt zu einer kleinen Kapelle. Dahinter geht es - Oje - wieder hinab.

Man kommt wieder auf einen Parkplatz (der vermutlich zu dem angrenzenden Sanatorium gehört, ich weiß nicht, ob man dort auch parken könnte).

Von hier aus gibt es wieder zwei Wege. Entweder man geht (schon bevor man zum Parkplatz kommt) scharf rechts und dann im Bogen nach oben, oder eben am Parkplatz den Steilen Pfad hinauf. Empfehlen kann ich hier natürlich den gemässigten Waldweg. Allerdings bin ich den steilen gegangen und habe dort einige sehr schöne Aufnahmen von Eichelhähern und anderen scheuen Tieren machen können. Der Weg ist aber auch sehr unwegsam. Oben angekommen geht es dann nach links (bzw. Wenn man den anderen gegangen ist, geradeaus) und nach einer weiteren Biegung ist man „schon“ am Hallelulja Steinbruch. Dieser war zu meiner Ankunft leider abgesperrt um brütende Vögel zu schützen.

Wenn man den Weg weiter folgt kommt man auf den Kammweg über dem Steinbruch.

Ab hier hat man es quasi schon fast geschafft.

Den Kammweg wird weiter gefolgt, man kommt noch an einem weiteren Steinbruch vorbei, sowie einer Schutzhütte mit einer schönen Sitz- und Essmöglichkeit vor einer wundervollen Aussicht.

Ab hier geht es zwar noch mal hinauf, aber wir sollten mittlerweile abgehärtet sein.

Nach weiteren Aussichtsmöglichkeiten geht es langsam wieder Richtung Parkplatz. Wenn man an der Hauptstrasse ist kommt man rechts einen Pfad hinab zum Parkplatz. War doch überhaupt nicht schlimm, oder?

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