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Eine sehr beeindruckende Felsformation samt Aussicht gibt es in der Nähe von Hessisch Oldendorf.  Ein Anreise lohnt sich auf jeden Fall, denn die Aussicht ist herrlich.


Anfahrt:  z.B. über die A2 dann Abfahrt Hessisch Oldendorf. Dann entweder über Schleichwege oder über Hessisch Oldendorf dann nach Krückeberg und Wickbolsen. Die Strasse Endet direkt beim Parkplatz und ist ausgeschildert.


Parkplatz:  Der Parkplatz ist ziemlich groß und sollte genug Platz bieten. Allerdings kann es durchaus vorkommen, dass viele dieses Ausflugziel haben und der Parkplatz entsprechend voll ist. Parkplätze sind Kostenlos.


Länge:  ca. 8 km


Höhendifferenz: 198 Meter (Höhe von 150 Meter bis 348 Meter)


Gesamtanstieg:  234 Meter


Gesamtabstieg:  245 Meter


Dauer:  ca. 5 Stunden


Wegbeschaffenheit: Prinzipiell überall fester Waldweg. Es gibt aber viele Abkürzungen und sehenswerte Waldpfade, die man nehmen kann.  


Rollstuhlgeeignet:  Die Strecke ist ausgesprochen Steil und zudem an einer Stelle mit Treppen versehen, von daher würde ich wohl eher ein „Nein“ setzen. Der untere Weg ist allerdings geteert, aber ob das die Anreise lohnt ist fraglich.


Hunde:  Im unteren Bereich gibt es jeweils einen Bachlauf. Allerdings eben nur am Anfang. Wasser ist daher mitzuführen.


Übersichtskarte:  Hohenstein-Übersichtskarte

GPS-Track:  Hohenstein GPS Track




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Die „Teufelskanzel“, oder auch Hohenstein ist eine beeindruckende Felsformation mit einem Atemberaubenden  Ausblick. Von hier aus bietet sich auch ein Abstecher zur Schillath-Höhle an, die hier ganz in der Nähe ist und den Tag Abrundet.

Der Weg beginnt auf einem großen Parkplatz. Hier gibt es auch die Möglichkeit zum Rasten und Wassertreten.  Letzteres ist sicherlich gut für die Rückkehr.

Wie so oft kann man auch diesen Weg auf verschiedene Weisen gehen. Ich tendiere stets zur Richtung entgegen dem Bachlauf, also geht es den Weg links vom Parkplatz am Bach entlang. An der rechten Seite erkennen wir nach einigen Metern ein kleines Denkmal auf der rechten Seite.

Der Weg macht eine Biegung nach rechts und endet dann ein einer Kreuzung. Hier verlassen wir nun den Bachlauf und gehen hier nach rechts. Nun gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man geht den kleinen Pfad geradeaus hinauf oder man bleibt auf dem „normalen“ Weg rechts.

Ich habe den kleinen Weg genommen, da ich kleine Pfade mag. Prinzipiell würde ich aber den normalen Weg empfehlen, weil der Pfad recht Steil ist und matschig sein kann.

Wenn man den normalen Weg geht, dann kommt man an eine weitere Abzeigung, die erstmal am Berg entlang führt und auf der anderen Seite hinauf führt. Diesen Weg hatte ich bei meinem ersten Besuch  gewählt, weil ich dachte, dass dieser vom Anstieg vielleicht einfacher ist. Dem ist aber nicht so. Daher bin ich beim zweiten Mal den nun beschriebenen Weg gegangen.

Wie man sieht gibt es auf dem normalen Weg mehrere Abkürzungen. Diese kann man nach eigenem Ermessen nehmen. An einer 180° Kurve kommt rechts ein kleiner Pfad in den Wald hinein. Ein Schild warnt hier auch vor herabfallenden Steinen. Die ist der „Klippenweg“, der unterhalb der Klippen vorbeiführt. Ich empfehle sehr, diesen Weg einmal entlang zu gehen, denn die Aussicht von unten auf die Klippen ist ausgesprochen Sehenswert. Man käme von hier auch wieder auf den Kammweg oben, bin ich selber aber noch nicht gegangen und ich kann mir vorstellen, dass dieser Weg sehr steil ist. Nach 300 Metern kann man aber auch umdrehen und zurück auf den Hauptweg.

Theoretisch könnte man auch den zuvor erwähnten  Weg unten entlang gehen und dann rechts hinauf den kleinen Pfad. Allerdings bin ich den schon mal beim ersten Mal hinab gegangen. Der ist aber sehr steil und rutschig. Zudem sehr verwachsen, dass man ihn kaum erkennt und einem das Gestrüpp durch die Frisur wuselt. Wer das Abenteuer mag und sich der Anstrengung nicht scheut sollte diesen Weg aber auf jeden Fall in Betracht ziehen, denn so auf die Klippen zuzukommen muss genial sein.

Aber zurück zum normalen Weg. Dieser führt stetig steigend durch den Wald  bis man an eine Treppe kommt, die rechts hinauf geht. Und nun beginnt der wohl anstrengendste Teil  der Strecke, denn nun geht es den Berg hinauf und zwar mit seiner ganzen Härte.
Doch oben angekommen belohnt uns der Aufstieg mit einer der beeindrucktesten Aussichten in unserer Gegend. Dank Tische und Bänke, sollte man sich hier durchaus auch einer längeren Rast hingeben. Wer Mutig ist, kann auch direkt auf der Teufelskanzel sitzen und die Beine Baumeln lassen. Für mich ist das nichts. Der Fotoapparat sollte an diesem Tag aber definitiv nicht zu Hause gelassen werden.

Nachdem man sich satt gesehen hat (oder gegessen) geht es den Weg auf dem Kamm weiter (Müll nicht vergessen!). Man kommt an einer Schutzhütte vorbei und kurz danach kommt rechts eine weitere Aussichtsplattform, die man nicht auslassen sollte. Diese ist aus dieser Laufrichtung etwas versteckt, man sollte sich auf jeden Fall mal umdrehen, bzw. die Abzweigung rechts im Auge behalten.

Einige Meter weiter würde der kleine Pfad unterhalb der Klippen wieder auf den Kammweg führen. Wer sich das „antun“ möchte, würde also hier herauskommen.

Nun beginnt ein schöner Weg auf dem Bergkamm und somit nicht sehr steil, eher abfallend. Am Ende des Berges geht es dann hinunter. Von hier aus kann man übrigens noch weitere Sehenswürdigkeiten erreichen, wenn man der Meinung ist, dass der Weg nicht lang genug ist.

Wie man nun zurück geht ist wieder wahlweise. Man kann den „mittleren“ Weg wählen und so zum Ausgangspunkt an der Kreuzung wo man den Bach verlässt endet, oder weiter herunter zum unteren Bach und auf der anderen Seite des Parkplatzes. Wirklich spektakulär sind beide Wege nicht und ich tendiere stets zum Weg am Bach entlang.

Damit endet dieser Weg.