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Wer eine Anspruchsvolle Strecke nicht scheut, sollte sich den Ith-Berg einmal genauer anschauen. Der Fleissige Wanderer wird mit einer mehreren tollen Aussichten und spektakulären Felsformationen belohnt.


Anfahrt: Von Hamlen aus Richtung Coppenbrügge und nach Lauenstein. Der Parkplatz ist an einer Hauptstrasse, an der man nicht abbiegen darf. Entweder also nach Lauenstein fahren und dort drehen, oder gleich vom Norden her anreisen.


 


Parkplatz:  Wie schon erwähnt, ist der Parkplatz nur von der Strassenseite zu befahren, auf der er liegt. Der Parkplatz ist recht groß und Kostenlos. Da es sich hier um ein Gebiet für Kletterer handelt, kann es gut sein, dass er gut besucht ist.










Länge:  ca. 14,4 km - kann ggf. Auch verlängert oder abgekürzt werden


Höhendifferenz:  215 Meter


Gesamtanstieg/Abstieg: 364 Meter


Dauer: ca. 5 Stunden (Je nach Kondition)


Rastmöglichkeiten:  Ein großer Knackpunkt der Anspruchsvollen Strecke, da ich tatsächlich nur im Bereich des Ith-Turms eine brauchbare Rastmöglichkeit (Mit Tisch) gefunden habe. Der Rest des Weges (soweit ich ihm gefolgt bin, siehe Text) hat keinerlei Sitzmöglichkeiten.


Wegbeschaffenheit: Der Größte Teil besteht aus Waldwegen. Aber es geht auch über sehr schmale Pfade und zwischen Felsen durch. Der Abstieg bei der Teufelsküche ist sehr Anspruchsvoll. Trittsicheres Schuhwerk ist hier Pflicht.


Rollstuhlgeeignet:  Nein


Hunde:   Wasserquellen gibt es hier nicht. Wasser ist mitzuführen.


Übersichtskarte:  Ith-Berg

GPS-Track:  Ith-Berg GPX-Track



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Die Strecke ist sehr Anspruchsvoll, da man sehr viel Steigung zu überwinden hat. Aber es lohnt sich, denn die Aussicht ist fantastisch. Vom Steinbruch aber auch vom Ith-Turm. Es gibt Felsen und Bruchsteine überall und es gibt überall etwas zu entdecken. Festes Schuhwerk ist Pflicht, denn der Abstieg bei der Teufelsküche ist relativ heftig.


Die Wanderung beginnt an einem Wanderparkplatz und führt sofort ohne Umschweife in die Höhe. Man könnte die Strecke auch andersherum gehen, allerdings müsste man dann die Hexenküche hinauf, die meiner Meinung nach noch Steiler ist. Das sollte jeder für sich entscheiden.

An der ersten Gabelung halten wir uns links, rechts ist der Rückweg. Nach einer Weile geht ein kleiner Pfad links in den Wald, den wir dann auch nehmen. Dieser Pfad führt zum oberen Ende des Steinbruches (nicht einsehbar) und bietet die erste Schöne Aussieht. Der weitere Verlauf führt über einem Trampelpfad durch Gestrüpp und Pflanzen. Gerade wenn es Nass ist, sollte man sich das gut überleben. Es ist sehr Abenteuerlich und sicherlich auch „romantisch“, aber eben auch sehr sauig, wenn es dort noch etwas feucht ist. Wer die Aussicht vom Steinbruch und das Wilde nicht braucht, kann auch auf dem festen Weg bleiben, der am Ende ebenfalls am Aussichtsturm endet.

Unter dem Aussichtsturm ist eine Schutzhütte, davor ein paar Bänke mit Tischen. Ich rate zur Rast, denn  in diesem Gebiet gibt es kaum brauchbare Bänke und für die nächsten Kilometer gibt es keine Möglichkeit mehr sich hinzusetzen.

Der Aufstieg auf den Aussichtsturm erfolgt nicht über die Schutzhütte, auch wenn es auf dem ersten Blick so aussieht, sondern man muss rechts daran vorbei gehen und dann ist oben der Eingang zum Turm. Eine Taschenlampe ist empfehlenswert, denn drinnen ist es sehr dunkel (speziell beim runtergehen). Oben die Aussicht genießen, Daheimgebliebene mit Handy-Fotos zuballern und dann geht es weiter.

Wir gehen vom Turm scharf links an dem Sendemast vorbei und kommen in den Kletterbereich. Wer möchte, kann hier durchaus mal nach unten gehen um die Felsen von unten zu betrachten, sollte aber berücksichtigen, dass er diese Wege auch wieder zurück muss.

Auf dem Ith-Steig geht es nun immer weiter. Es lohnt sich immer mal wieder einen der Trampelpfade zu nutzen, die einen Ausblick auf die Felsen bieten. Vorsicht ist natürlich immer geboten, denn es geht immer gefährlich tief hinab.

Nach einer ganzen Weile kommt man an eine Kreuzung, wo es die Felsen „Adam und Eva“ zu sehen gibt.

 Wer jetzt schon merkt, dass es ihm zu viel wird, hat ab hier die letzte Möglichkeit die Strecke um einige Kilometer abzukürzen und von der Kreuzung aus rechts auf den Jürgensweg zu wechseln.

Wer noch nicht genug hat, geht natürlich weiter geradeaus und auf die Hexenküche zu.

Nach einigenWaldfelsen, kommt ein sehr steiler Abstieg zum Fahnenstein, dann über Wald-Stufen durch einige Felsen. Wer unten einmal Links den Trampelpfad hinaufgeht, bekommt einen schönen Blick auf die Teufelsküche.

Der Weg geht weiter bis er eine sich stark nach rechts wendet. Der Weg wird weitergewandert, bis man auf eine T-Kreuzung kommt. Hier geht es nach rechts auf dem Jürgensweg. Hier geht es dann auch wieder hinauf.  Vorbei an weiteren schönen Felsen überqueren wir den Berg und nach einer Rechts-Kurve geht es wieder hinab.

Man kommt nun an eine Weggabelung und bleibt vorzugsweise auf dem Jürgensweg, der rechts weiterverläuft.

Ich für meinen Teil war leider nicht so schlau und dachte, dass der Weg durchs Dorf kürzer ist und dort auch eine Burgruine zu sehen ist. Das war eine ganz schlechte Idee. Die „Abkürzung“ beträgt gerade mal eine Streckenersparnis von 100 Metern, dafür sind aber auch 100 Höhenmeter mehr zu erklimmen. Und die Ruine war mir am Ende dann auch noch zu hoch, so dass ich sie da gelassen habe, wo sie war.

Also klare Empfehlung: Auf dem Jürgensweg bleiben, der Gesamt-Aufstieg beträgt von hier aus noch 100 Meter (und 100 Meter wieder herunter, weil der Parkplatz quasi auf selber Höhe ist). Durchs Dorf sind 200 Meter.

Leider kann ich bis dato noch nichts zur Strecke sagen und muss quasi „vom Blatt ablesen“.

Auf dem Jürgensweg geht es also weiter und hier kommt auch irgendwann rechts ein Weg hinauf zu der vorher erwähnten Kreuzung mit den Felsen „Adam und Eva“, wo man die wiedertrifft, die die Strecke abgekürzt haben.

Es geht weiter über den Jürgensweg und halten uns an den GPX-Track, doch prinzipiell geht es immer nur dem Wegverlauf entlang. Abzweigungen lassen wir im wahrsten Sinne des Wortes Links und rechts liegen.

Nach einiger Zeit kommen wir wieder an die Weggabelung und es geht weiter hinab bis zum Parkplatz und damit ist diese Anstrengende, aber sehr schöne Strecke zu Ende.