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Der Leistruper Wald strahlt mit seinen großen Findlingen eine geheimnisvolle Aura aus, ist nebenbei aber auch eine sehr schöne Wanderstrecke.


Anfahrt:  Erstmal Richtung Detmold und dort auf die B239 (Reminghauser Straße) und dann Richtung Diestelbruch auf der Bad Meinberger Straße. In Diestelbruch dann in die „Leistruper Wald Straße“. Diese bis zum Ende dort ist rechts ein Parkplatz.


Parkplatz: Der Parkplatz am Ende der Leistruper Wald Straße bietet genug Plätze und ist kostenlos.


Länge:  ca. 6 km


Höhendifferenz:  97 Meter (207 Meter bis 304 Meter)


Gesamtanstieg:  143 Meter


Gesamtabstieg:  143 Meter


Dauer:  ca. 2,5 Stunden


Wegbeschaffenheit:  Der Weg führt überwiegend auf Waldschotterwegen und kann auch nur dort begangen werden, diese Strecke führt aber auch an vielen Stellen durch Waldpfade und Forstwegen.


Rollstuhlgeeignet:  Diese Strecke aufgrund der Waldpfade eher nicht, im Prinzip kann man diese aber auch umgehen und auf den Schotterwegen mit entsprechend geeigneten Rollstühlen durchaus möglich, hierbei aber die Pfade meiden.


Hunde:  Es gibt zwar einige Tümpel und Bäche, doch sind die für Hunde eher schlecht zu erreichen und eher dreckig. Ggf. Wasser mitführen.


Übersichtskarte:  Leistruper Wald


GPS-Track:  Leistruper Wald GPS-Track




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Diese Strecke ist sehr interessant. Zunächst geht es an einem Waldlehrpfad entlang und anschließend zu einem wieder aufgebauten Hügelgrab. Bekannt ist der Leistruper Wald für seine „Opfersteine“, die natürlich keine Opfersteine sind, aber trotzdem durchaus interessant anzuschauen.

Beginnend am Parkplatz geht es gleich rechts in den Weg hinein und dann links den Pfad hinein. Hier beginnt auch ein Waldlehrpfad, der immer wieder zum mitmachen einlädt. Gerade für Familien mit Kindern und natürlich Waldinteressierte sehr schön gemacht.

Beim Pfad kann man eigentlich nichts verkehrt machen, an einer Stelle kann man nach links oder rechts gehen, hier geht es nach links und dann über den Bach.

Anschließend kommt man wieder auf einen etwas breiteren Waldweg, den wir nach rechts gehen.

Vorbei an einem kleinen Wald, hinter dem es links hinauf geht. Oben ist auf der rechten Seite ein Waldhügelgrab, welches zwar nicht mehr original ist, aber möglichst genau wieder nachgebaut wurde.

Wer sich nicht dafür interessiert, braucht den Weg eigentlich nicht hinauf gehen und kann unten geradeaus weitergehen. Wenn man hier oben ist, kann man wieder heruntergehen, oder weiter hinauf und dann rechts.

Wer eine kurze Strecke gehen will, geht diesen Weg weiter bis knapp vor einer Schutzhütte.

Alternativ kann man beim Hügelgrab auch rechts gehen und dann wieder rechts hinab. Dieser Weg ist aber im unteren Bereich etwas unwegsam und Matschig, da er wohl nicht oft begangen wird. Dafür kommt man an einem kleinen Waldteich vorbei (der möglicherweise nicht immer da ist, da er bei mir auf den Karten nicht eingezeichnet ist). Unten angekommen kommt man wieder auf den normalen Waldweg („Fuchsfichtenweg“), den wir nach links folgen.

Man kommt an die schon vorher genannten Schutzhütte und geht dort ein Stück weiter und dann rechts in den Weg „Am Steinhagen Teich“.  Mein eigentlicher Weg führte an der Schutzhütte nach rechts und dann wieder links den Pfad in Richtung des Parkplatzes, doch dieser Weg existiert nicht wirklich, da er komplett überwuchert ist. Im Winter vielleicht möglich.

Also gehen wir den besagten Weg entlang. An der nächsten Kreuzung geht es geradeaus herüber und dann links  in den Weg  hinein (wer möchte kann auch noch den kleinen Teich umlaufen) und kurz darauf rechts in den kleinen Waldpfad. Hier kommen schon die ersten Findlinge.

Ich war an dieser Stelle schon mal 20 Jahre zuvor und ich muss  gestehen, dass ich die Felsen größer in Erinnerung hatte. Von daher vermute ich, dass die Felsen, bzw. der „Große“ langsam im Boden versinken. Dies konnte ich schon bei anderen ähnlichen Orten beobachten (also nicht in Echtzeit), aber z.B. in Bonstapel waren in meiner Kindheit die Steine ebenfalls mehr zu sehen, als sie es jetzt noch sind. Meine Mutter, die in der Nähe von  Bonstapel aufgewachsen ist und dort als Kind oft gespielt hat, sagt das auch.

Nachdem man sich hier Satt gesehen hat, geht es weiter den Pfad entlang, bis man wieder auf den Waldweg kommt und geht hier rechts und am Ende des Weges dann links. Hier kommt man an eine Lichtung und man kann die Aussicht genießen. Kurz darauf geht es wieder in den Wald und dann kann man einen der Wege nach rechts reingehen. Welche das sind kann man sich aussuchen. Ich bin den am Tümpel reingegangen.

Laut einer Infotafel befinden sich hier noch ein paar „Opfersteine“. Ich habe allerdings nicht wirklich welche gesehen, was aber vermutlich an der dichten Vegetation   lag, oder mein „Unwissen“. Spektakuläres findet man hier allerdings nicht. Am Ende der Pfade findet man sich an einem Feld wieder und kann sogar links den Hermann erkennen. In seine Richtung geht es auch, bis man am Ende an der Straße mit unserem Parkplatz herauskommt.