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Am Rande von Bielefeld im Stadtteil Schildesche liegt der große Obersee, der nicht nur bei schönem Wetter viele Menschen anlockt mit seinem sehr schön angelegtem Gelände.  



Anfahrtsbeschreibung: Der See ist von allen Seiten gut zu erreichen. Die Tatsache, das es rundherum Parkplätze gibt, kann man sich die Anfahrt entsprechend zurechtlegen, von wo man kommt.



Parkplatz: Rund um den Obersee sind vier kostenlose Parkplätze, die zudem recht groß sind, so das man eigentlich keine Problem haben sollte. Die Parkplätze an der Talbrückenstrasse im Süden sind direkt am See, während die Parkplätze im Norden etwas weiter weg sind vom See.  


Rollstuhlgeeignet:

Der Weg ist rundherum gut angelegt und ist daher definitiv Rollstuhlgeeignet. Lediglich an einer Stelle wird es etwas Steiler (ggf. Anders herum gehen als hier beschrieben).


Dauer:

Einmal um den Obersee sind in gut einer Stunde zu schaffen. Wer es lieber ruhig angeht und auch mal die Natur genießen möchte oder Kinder hat, die auf den Spielplatz gehen, sollten mindestens eine halbe Stunde mehr einkalkulieren.



Länge: ca. 3,1 km


Übersichtskarte: Bielefeld - Obersee


GPS-Track: Um den Obersee

Wie gesagt, gibt es rund um den Obersee insgesamt vier Parkplätze. Sie führen aber alle irgendwo zum Obersee. Der Nordöstlichste Parkplatz ist auf einer anderen Strassenseite und man muß erst ein Stück an einer relativ gut befahrenen Strasse entlanggehen, bzw. Oben auf dem Feldweg.

Schneller „zum Ziel“ kommt man, wenn man im Süden einen der beiden Parkplätze an der Talbrückenstrasse benutzt.

Ich gehe dann meistens links herum um den See. Der Weg ist gut befestigt und so gibt es beim gehen keine Probleme. Man muß hier natürlich auch mit Radfahrer rechnen, die hier gemütlich ihre Runden drehen.

Auf dem Weg gibt es dann mehrere Aussichtsplattformen auf denen man verweilen kann und die zahlreichen Vogelarten beobachten kann. Sogar Möwen kann man hier ausmachen.


Auf der linken Seite kommt man dann auch bald an einen schönen Spielplatz, der die Kleinen in der Familie begeistern dürften.

Ein Stück weiter geht es über eine Brücke. Wenn man hier mal aufmerksam ins Wasser schaut, kann man den ein oder anderen Fisch sehen. Der Bach unter unseren Füssen ist der Johannisbach. Dieser führte früher direkt in den Obersee. Zusammen mit der Jölle wurde hier aber zu viel Schlamm und Nährstoffe in den See geleitet, weswegen dieser zunehmenst unter Algenwuchs und Verlandung litt.

Um dies zu unterbinden wurde von 2008 bis Ende 2009 die beiden Bäche Aufwändig neben dem See vorbeigeführt und neu angelegt. Das Ergebnis ist heute sehr schön anzusehen, da sich bei der Gestaltung ordentlich Mühe gegeben wurde, auch wenn es von der Brücke her sehr seltsam aussieht, weil der See höher liegt als der Bachlauf.


Weiter geht es  nach der Brücke rechts entlang. Auf der linken Seite kann man sich eine Erfrischung im Seekrug gönnen. Hier kann man auch ein Stückchen Sandstrand - der „Düne“ - genießen, wo im Sommer auch oft Beach-Volleyball gespielt wird.

Schwimmen ist im Obersee meines Wissens aber nicht möglich. Zwar findet man immer wieder mal „Sonnen-Gruppen“ auf der Wiese liegen, aber im Wasser habe ich dort noch nie jemanden gesehen.


Etwas weiter ist dann noch einmal eine Aussichtsplattform, die einige Meter auf die Wasseroberfläche geht.


Als nächstes führt der Weg weg vom See über eine Wiese und anschließend zur Jölle. Davon ist aber erstmal nicht viel zu sehen, lediglich ein sumpfiges und schlammiges Gewässer, das hier entlang läuft.

Hier gehts nun ein Stück aufwärts und dann gehts gleich rechts entlang.

Nach einigen Metern führt rechts wieder ein kleiner Weg ab. Dort sollte man unbedingt entlanggehen, da dieser kleine Schlenker zu einem kleinen Staubecken der Jölle führt mit einem schön gestalteten Bachlauf.

Der Weg führt dann anschließend wieder auf den befestigten Weg zurück und man kann die beeindruckende Talbrücke ansteuern.

Dahinter geht es gleich rechts und man sieht die Staumauer, die den Obersee ganz hochoffiziell zur Talsperre macht. Als früher Johannisbach und Jölle in den Obersee flossen, war hier ein mehr oder weniger beeindruckender Wasserfall. Gerade bei starken Regenfällen war das Getöse schon recht groß.

Heute ist davon nichts mehr zu sehen und das Auffangbecken wirkt eher unansehnlich.


Damit ist der Weg auch schon fast wieder zu Ende und es geht zurück zum Parkplatz.


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