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In Pivitsheide gibt es eine ganze Reihe von Seen und Teichen in einem schönen Stück des Teutoburger Waldes. Ich habe eine kleine nicht sehr anstrengende Strecke ausgesucht, bei der man an vier dieser Gewässer entlang geht.



Anfahrtsbeschreibung:

Von Lage aus Richtung Pivitsheide auf der Pivitsheider Strasse immer geradeaus. Wenn man in Pivitsheide ist, sieht man irgendwann (schon am Ende der Stadt) links einen See (Kurz nach dem Seniorenzentrum). Dahinter ist links  ein Parkplatz. Sollte dieser Besetzt sein, gibt es ein Stückchen weiter auf der rechten Seite ein Parkplatz, wo der Wanderweg auch endet.


Parkplatz:

Es stehen mehrere Parkplätze zur Verfügung. Sollten die bereits beschriebenen Parkplätze bereits voll sein, der Strasse weiter Richtung Augustdorf folgen. Es gibt noch drei weitere Parkplätze entlang der geplanten Wanderstrecke und irgendeiner sollte auf jeden Fall einen Parkplatz bieten.


Rollstuhlgeeignet:

Da der Weg in vielen Fällen nur sehr eng ist und der Weg auch mit eine Treppe beginnt ist dieser nicht Rollstuhlgeeignet. Ein "Normaler" Wanderweg zu den ersten beiden Teichen/Seen ist aber eben und könnte mit Outdoor-Geeigneten Rollstühlen befahrbar sein.


Dauer:

Ca. 2,5 Stunden reine Gehzeit. Mit Aufenthalten an den Seen und erleben der Natur kann man aber durchaus mit 3 - 3,5 Stunden rechnen bei entspanntem gehen.


Länge: ca. 5,4 km


Karte:  Pivitsheider Gewässer


GPS-Track: Pivitsheider Gewässer


Die Tour beginnt vom Parkplatz aus zum ersten See. Dazu sind erstmal einige einfache Stufen hinab zu bewältigen. Entlang an einem Sumpfigen Loch und schon ist man am Hasselbachstausee.

Hier steuern wir die rustikale Holzbrücke an und überqueren diese. Im Prinzip gibt es hier drei Wege, die alle nach Rechts zum nächsten Teich führen. Ich habe mich bisher immer für den Mittleren entschieden, da dieser zwischen dem Bachlauf und einem künstlich angelegten Kanal führt, der an einem Aquädukt erinnert.

So friedlich wie der Wasserverlauf hier läuft, lädt er geradezu dazu ein die Schuhe und Strümpfe auszuziehen und hindurchzuwaten. Dies konnte ich doch bisher immer unterdrücken, man möchte doch den Tieren in den Gewässern auch nicht zu viel zumuten.


Der Weg führt weiter durch den Wald entlang an einem schönen Bachverlauf. Auch hier kann man sich wieder entscheiden, ob man lieber am Bachverlauf bleibt, oder auf dem Hauptweg ausweicht. Dieser ist natürlich sicherer und bequemer.

Wer sich aber für die abweichenden kleineren Wege entscheidet, wird mit einem Stück nahezu unberührter Natur konfrontiert. Wer hier einmal stille hält und beobachtet kann so manch tierisches Treiben entdecken.

Der Weg ist mit unter unwegsam und eng und es kann durchaus sein, das man sich den Hosenboden dreckig macht, wenn man nicht aufpasst. Besonders vorsichtig sollte man hier bei Schnee oder Nässe sein. Wirklich gefährlich ist es aber nicht. Wer ein wenig Trittsicher ist und die Natur zu schätzen weiß, sollte den Umweg auf sich nehmen.

Besonders wichtig ist es, das der Weg nach Ihnen auch noch genauso aussieht, wie sie ihn vorgefunden haben. Ich finde es immer erstaunlich, wenn Leute einfach und achtlos ihren Müll liegen lassen oder wegwerfen. Das muß wirklich nicht sein.

Doch weiter mit unserem Marsch. Der Weg wird eng und schmal und führt durchaus mal durch das Gestrüpp umgestürzter Bäume. Diese werden nämlich glücklicherweise mittlerweile liegen gelassen, da sie wichtigen Lebensraum und Nahrung für viele Tierartenbildet. Lediglich die Hauptwege werden von der Forstverwaltung freigeräumt. Auf den „Nebenstrecken“ allerdings weniger.

Nachdem wir uns durchs Gestrüpp gemogelt haben kommen wir zu einer Geheimnisvollen Quelle. Ein Natürlicher Springbrunnen mit Ockerfarbenen Auswürfen wirkt gerade zu mystisch hier mitten im Wald.

Von hier an sind es nur noch wenige Schritte bis zum Donoper Teich.

Wer schon keine Lust mehr hat, kann hier Rechts gehen und den Teich im wahrsten Sinne des Wortes „links liegen lassen“. Der Weg führt zu einem Parkplatz und dort über die Strasse trifft der Weg dann zu unserem Rückweg am „Blauen See“ vorbei.

Ich bin mir aber sicher, das noch genug Ressourcen für den Weitergang zum Krebsteich übrig sind.

Also geht es weiter. Man kann sich auch hier wieder entscheiden, ob man Links am See entlang geht oder rechts. Den Rechten Weg habe ich bisher noch nicht getestet. Allerdings kenne ich zumindest die Stelle wo man den Bach überqueren muß. Dort liegen nämlich nur ein paar Hölzer lose über den Bachlauf. Das ist eine sehr wacklige Angelegenheit und man kann mit Nassen Füssen rechnen.

Kinder finden es sicher super, Senioren eher unverschämt.

Der Hauptweg links am See vorbei ist auf jeden Fall Trittsicher und auch sehr schön.

Nach einigen Minuten kommt man dann zum Krebsteich, der dann auch die ungefähre Hälfte unseres Weges markiert. Der Teich ist nahezu schwarz, was am naheliegenden Moor liegen könnte.

Nebenbei erwähnt kann man übrigens von hier aus auch weiterlaufen bis zum Hermannsdenkmal hoch. Dies ist zwar sehr aufwändig und auch eine ganze Tagestour, sie ist aber auch sehr schön und es gibt unterwegs viel zu sehen. Mit ca. 12 km Länge ist sie aber schon für geübtere Wanderer.

Aber weiter mit unserer Tour.

Von hier aus hat man wieder zwei Optionen. Entweder man geht ein Stück wieder zurück, bis man zu der vorhin beschriebenen Stelle über den Bachlauf kommt. Dieser Weg ist wieder sehr unwegsam und schmal, dafür aber auch wieder sehr naturbelassen. Nach einer Weile trifft man wieder auf unseren geplanten Rückweg. Dieser Weg ist zwar unwegsamer, dafür aber auch etwas kürzer.

Bequemer geht es aber, wenn man am Krebsteich den Regulären Weg folgt.

Dieser führt zu einem Parkplatz. Wie man bisher rausgehört haben dürfte, führen alle Wege an irgendwelche Parkplätze. Es ist von daher wirklich egal, an welchem man parkt, die Tour kann man so oder so durchlaufen.

An dem Parkplatz geht westlich ein Weg entlang. Dieser führt dann irgendwann zu einem befestigteren Weg, den wir weiter folgen.

Wir kommen an eine Wegkreuzung, an der wir auch rausgekommen wären, wenn wir über den Bach gehopst wären. Hier könnte man weiter den befestigten Weg gehen zum Donoper Teich Parkplatz. Doch wir gehen nun über die Strasse und folgen dem Weg, der mit unter etwas unwegsam sein kann.

Nach einer Weile kommt man wieder an eine Wegkreuzung. Man kann hier den Weg nach links einschlagen. Dort geht es den Berg hinauf und es gibt eine kleine, aber nicht sonderlich schöne Aussicht. Später kommen wir von dort aus wieder auf den Hauptweg.

Wenn man an der Kreuzung aber schräg links den kleinen Weg einschlägt kommt man an einen meiner Meinung durch ein schöneres Waldstück der Strecke.

Der schmale Weg führt dann bald wieder auf einem befestigten Weg, den wir nach links folgen. Nach einer Weile führt ein Weg rechts in den Wald. Nach einigen Schritten geht wieder rechts ein Weg in Richtung des Blauen Sees.  Hier könnte man reingehen. Ich sagen bewusst „könnte“, denn bei meinem letzten Besuch im Juli 2013 waren dort viele Bäume abgeholzt worden. Es lag viel Restholz auf dem Weg, weswegen es weder schön noch gut zu gehen war. Sollte dies noch so sein, kann man auch genauso gut ein Stückchen weiter gehen und dann an der nächsten Kreuzung rechts einbiegen.

Auf jeden Fall geht es in Richtung Blauer See.

Von hier aus geht es wieder auf den Befestigten Weg (den See links liegen lassen) rechts in Richtung unserer Ausgangsparkplätze.

Das letzte Stück wird noch etwas unwegsam. Der direkte Weg führt durch Brennessel. Den Ausweichweg habe ich bisher noch nicht ausprobiert.


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