Home

Etwas außerhalb von OWL liegt das kleine Dorf Rhoden. Dort gibt es einen sehr schönen Wanderweg hinauf zum Schrabstein und vorbei am höchsten natürlichen Wasserfall in Norddeutschland.   




Anfahrtsbeschreibung: Am leichtesten ist die Anfahrt über die Autobahn A2 bis zur Abfahrt Hessisch Oldendorf. Dieser Stadt wird auch zunächst gefolgt. Einen Berg hinauf und auch wieder hinab. Nach einer großen Fabrik (Steinbruch) auf der rechten Seite kommt nach wenigen Metern schon ein kleiner Parkplatz auf der rechten Seite.


Parkplatz: Direkt an der Hauptstrasse gibt es einen kostenlosen Parkplatz. Es gibt auch noch einen Parkplatz bei einem Waldfreibad, der aber etwas abseits meiner Strecke liegt.


Rollstuhlgeeignet:

Die Strecke ist sehr Steil und unwegsam. Nicht für Rollstuhlfahrer geeignet.


Dauer: Die Strecke ist relativ anspruchsvoll (Steiler Anstieg/Abstieg) und mit unter auch recht gefährlich wenn es nass/glatt ist. Ich würde mindestens 4 Stunden einrechnen für „gemütliches Wandern mit Pause“.



Länge: ca. 8 km


Übersichtskarte: Schrabstein - Rhodental


GPS-Track: Auf den Schrabstein und rundherum

Der Weg beginnt wie schon erwähnt auf dem Parkplatz. Die Strasse hier ist zwar nicht ohne, aber sie ist nicht so stark befahren, das man hier lange warten müsste.

Der Feldweg auf der anderen Strassenseit ist unser Ziel und schon gehts einige Schritte hinauf und dann um die Kurve und schon hat man das Gefühl in einer anderen Welt zu sein, wenn man hier auf das Wesergebirge schaut.

Nach einer Linksabbiegung überquert man einen schönen Bach, der sich hier die verschiedensten Wege gesucht hat. Definitiv ein Motiv für Fotofreunde.


Nach der nächsten Linksbiegung teilt sich der Weg. Einmal geht es hinauf und einmal drumherum. Ich bin bisher immer zuerst den Schrabstein heraufgegangen, dann hatte ich den Aufstieg schon mal hinter mir und kann oben die Aussicht genießen. Beim letzten Mal habe ich mir dann aber gedacht, das es eigentlich eine schlechte Idee ist, denn man geht dann auf dem „Rückweg“ mit dem Wasser und es ist immer schöner entgegen dem Wasserlauf zu gehen. Daher erkläre ich den Weg jetzt mal „rückwärts“. Wie herum man den Weg geht, sollte jeder Selbst entscheiden.

Also Rechts am Bachlauf entlang - Nicht der, den wir gerade überquert haben, sondern etwas weiter der Höllenbach.

Auf der rechten Seite kann man den Schrabstein sehen. Der ist allerdings auch recht weit entfernt und mit Bäumen getarnt, so das man schon genau hinschauen muß.

Den Höllenbach gehen wir entlang bis zu einer Brücke, die wir überqueren und die Richtung beibehalten. Nach einer ganzen Weile scheint der Weg zu enden, doch wendet man sich nach rechts, sieht man einen kleinen Trampelpfad, der hinauf führt. Der hat es übrigens wirklich in sich. Bei Glätte oder Nässe kann das eine rutschige Angelegenheit sein. Auch hier wieder ein Grund diese beschriebene Richtung einzugehen, denn beim Abstieg wurde mir hier mehr als einmal Mulmig, da ist es rauf sicher einfacher. Dem Hund hat es aber gefallen..

Kurz vor oben kann man nach Rechts gehen. Am Ende des Weges ist ein kleiner Wasserfall.

Auf dem Regulären Weg geht es auf einer Strasse weiter durch eine kleine Ortschaft. Nachdem man hier oben angekommen ist geht es rechts hinunter.

Ganz unten geht man wieder links in Richtung des Hauses dort und von dort rechts hinauf den kleinen Pfad.

Oben angekommen ist eine Aussichtsplattform, von der man - so eine Infotafel - der höchste natürliche Wasserfall in Norddeutschland zu sehen ist: der Langenfelder Wasserfall.

Dessen Wasserführung (und die des Höllenbaches) ist aber Wetterabhängig. Bei viel Trockenheit kann man hier nicht viel sehen. Die Bilder aktuell hier habe ich im Juni 2013 gemacht. Ich war auch schon mal im Herbst dort, da war das schon etwas beeindruckender.

Aber so ist das ja oft bei „unseren“ Wasserfällen.


Der Pfad geht nun weiter und im folgenden Stück ist durchaus vorsicht geboten. Gerade im Herbst ist vor lauter Laub der Weg nicht zu sehen und es geht hier steil bergab.


Nach einer Weile wird der Weg wieder breiter und befestigt. Damit ist man auch schon auf der höchsten Stelle unserer Wanderung und auf dem Schrabstein.


Es gibt hier - zumindestens auf den Open Street Map Karten - einen kleinen „Schlenker“ zu einem Aussichtspunkt auf dem Schrabstein. Da ist aber kein sichtbarer Weg mehr. Im Frühjahr/Sommer ist das bisschen Weg, was dort einmal war  zudem noch stark überwuchert. Im Herbst ist er zwar „erahnbar“, aber auch sehr matschig.

Die Aussicht hält sich zudem hier in Grenzen und die Beschaffenheit des Geländes ist hier äußerst weich. In Verbindung mit dem naheliegenden Abgrund kann man nie mit Sicherheit sagen, ob und wann sich der Boden  hier bei Belastung „Verflüchtigt“. Ich rate von daher davon ab diesen Aussichtspunkt aufzusuchen. Man sieht hier wirklich nur auf den gegenüberliegenden Berg, bzw. Dessen Bäume.

Ich habe nicht mal ein Foto davon.. Das will ja wohl was heissen..


Also bleiben wir brav auf den Wegen und fühlen uns unserer Entscheidung bestätigt, wenn uns eine Weinbergschnecke dankend den Kopf entgegenstreckt.


Ein Stückchen weiter kommen wir dann zu einer „richtigen“ Aussichtsplattform. Diese liegt aber etwas Abseits vom Wege. Am besten man steuert erschöpft die Bank dort an, dann sieht man die Aussicht von ganz alleine.

Ein Päuschen an dieser Stelle ist durchaus angebracht, denn nun liegt nur noch der Abstieg vor uns.

Dieser ist Steil (hoch ist er es jedenfalls) und dann treffen wir wieder auf den bereits bekannten Weg. Am Bachlauf können mitgeführte Hunde nochmal etwas Wasser zu sich nehmen, bevor es zurück  zum Parkplatz geht.

Zu Empfehlen ist hier in der Gegend noch die Schaumburg, die von hier aus in wenigen Minuten zu erreichen ist. Außerdem dürfte die Naheliegende Schillat-Höhle sehr interessant sein, wo allerdings keine Hunde rein dürfen (weswegen ich da leider auch noch nicht gewesen bin).

Auf Facebook posten
Auf Twitter posten
Auf Google Lesezeichen posten
Per E-Mail senden