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Der Tierpark in Olderdissen ist ein beliebtes Ausflugsziel für groß und klein. Das liegt nicht nur an dem kostenlosen Eintritt, sondern vor allen Dingen an den vielen heimischen Tierarten in schönen und weitläufigen Gehgen.




Anfahrt: Am ehesten erreicht man den Tierpark in Olderdissen über den Bielefelder Ostwestfalen-Damm, da er von hier aus ausgeschildert ist.


Parkplatz: Der Tierpark hat einen sehr großen Parkplatz, der allerdings kostenpflichtig ist. Aktuell zahlt man 2 Euro für einen Tagesparkplatz. Da der Tierpark selbst kostenlos ist, gibt man das Geld sicherlich gerne.


Attraktionen: Auf 16 Hektar präsentiert der Tierpark zahlreiche Tierarten überwiegend aus der Heimat. Die Publikumsmagnete sind natürlich das Bärengehege und das weitläufige Wolfsgehege. Aber auch sonst gibt es viele Vogelarten, Raubtiere, Rot- und Schwarzwild zu sehen.

Ein großer Spielplatz ist hingegen ein Magnet für Kinder, während die Eltern sich in der danebenliegenden Gastronomie entspannen können.



Öffnungszeiten: Findet man auf der städtischen Homepage des Tierparks.


Übersichtskarte: Tierpark Olderdissen



Der Tierpark ist schon recht alt und hat daher natürlich noch mit „alt-Gehegen“ zu kämpfen, die heutzutage schon fast unsachgemäß und veraltet wirken.

Diese wurden aber in den letzten Jahren weitgehenst ausgetauscht und so gibt es viele offene Gehege, Aussichtsplattformen und Natürliche Lebensräume.

Das große Bärengehege lädt dazu ein eine Weile zu verbleiben und die Bären zu beobachten.


Bei meinem letzten Besuch habe ich mir nicht nur meine nagelneue Fotoausrüstung, sondern auch viel Zeit mitgenommen. Es kommt schließlich oft genug vor, das man sich vor ein Gehege stellt und nichts sieht. Kein Tier traut sich heraus. Dabei ist es oft Ratsam mal eine Weile zu verweilen und sollte sich nicht zu schade sein auch mal 15 Minuten stehen zu bleiben und zu beobachten. In den meisten Fällen sah man die Tiere dann auch, die irgendwann aus ihren „Ruhestätten“ krochen, oder sich schlicht und ergreifend einmal bewegten, denn Tiere haben die Eigenschaft sich gut zu verstecken und man sieht sie auf den ersten Blick überhaupt nicht.

Lediglich der Vielfrass konnte von mir nicht abgelichtet werden.


Der Park hat keine fest Route, wie bei den meisten Tierparks. Es gibt aber einen gewissen Rundgang, bei dem man ohne viel hin und her. Dieser führt auch auf Teilen über den Hermannsweg.

Am besten orientiert man sich anhand einer Karte.


Besonders interessant ist auch das Wolfsgehege, das aus mehreren Gehegeteilen besteht, die mit Tunneln verbunden sind. Für den Besucher besonders interessant ist die Brücke, die mitten über das Gehege verläuft und auf der man die Tiere sehr gut beobachten kann. Wie gesagt, etwas Geduld muß man schon haben, denn die Wölfe sind mit unter sehr scheu und das Gehege sehr groß. Es gibt viele Verstecke für die Tiere und es ist spannend diese (mit den Augen) abzusuchen.

Entgegen ihren schlechten Ruf sind Wölfe aber keine „Gemeinen Raubtiere“, die „Mensch und Vieh“ zum Spaß reissen. Dies sollte man in der heutigen Zeit wissen, aber leider ist dem nicht so und so werden im Fernsehen immer noch gerne ganze Berge von Schafen und Ziegen gezeigt, denen angeblich die Kehle von Wölfen durchgebissen wurden. Sicher brauchen diese Tiere Nahrung, würden aber wohl kaum ihre erlegte Beute unversehrt am Tatort zu rücklassen.


Aber zurück zum Tierpark.

Vom Wolfsgehege aus geht es noch hinab zum Nutria und Biber See. Auch hier lohnt sich das verweilen um die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Zurück am Wildschweingehege vorbei - ich muß an dieser Stelle immer an „Onkel Franz“ aus der „Lindenstrasse“ denken - und den Silberfüchen und Vielfrass.

Dann kommt noch eine Scheune, die für Marder einen üblichen Wohnraum zeigen. Hier habe ich aber leider noch keine Marder sehen können. Zu viele Versteckmöglichkeiten. Hier lohnt es sich sicher die Fütterungspläne im Auge zu halten, denn dann sind die Tiere am aktivsten.

Ganz im Gegenteil zu den Maus- und Ratten-Räumen. Hier hat man einfach zwei Räume nach alter Art hergerichtet, wie eine Speisekammer und dort können sich die Mäuse und Ratten (jeweils in einem eigenen Raum) frei bewegen. Da diese Räume sehr dunkel sind und die Tiere sehr flink ist es eine Herausforderung für jeden Fotografen.


Der große Spielplatz sorgt dafür, das sich die Kinder ordentlich austoben können, während die Eltern sich bei der angrenzenden Gastronomie entspannen können.

Essen kann man hier sehr gut - sofern man einen Platz bekommt -

An Sonn- und Feiertagen und besonders an schönen Tagen ist es im Park nämlich sehr voll. Damit muß man natürlich rechnen. Wer sich (nur) für die Tiere und das beobachten selbiger interessiert sollte besser einen Werktag zum Besuch auswählen.

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