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Was für die Externsteine gilt, gilt auch für’s Hermannsdenkmal: Man kann bequem mit dem Auto hochfahren, hingehen und wieder nach Hause fahren. Oder man will auch was von der Gegend sehen und parkt etwas entfernt und geht zum Hermann hoch. Doch Vorsicht, der Hermann steht hoch.



Anfahrt:  An der L938 „Lopshorner Allee“ ist der Parkplatz. Das ganze ist nicht schwer zu finden.


Parkplatz:  Der Parkplatz ist kostenlos und hat eine ausreichende Anzahl Parkplätze zur Verfügung. Sollte er dennoch besetzt sein, gibt es an der Strasse noch zwei weitere Parkplätze, die die Strecke nur unwesentlich verlängern.


Länge:  ca. 8 km


Höhendifferenz:  193 Meter (Höhe von 194 Meter bis 387 Meter)


Gesamtanstieg/-abstieg:  289 Meter


Dauer:  je nach Fitness und Aufenthalt beim Hermann ca. 6 Stunden


Wegbeschaffenheit:  Wald- und Wanderwege. Mit unter sehr Steil und Steinig, festes Schuhwerk empfohlen. Kurzzeitig auch Strasse.


Rollstuhlgeeignet:  Nein. Rollstuhlfahrer müssen direkt beim Hermann-Parkplatz parken und können von dort zum Hermann hoch.


Hunde:   Die Strecke führt teilweise an der Strasse entlang. Wassermöglichkeit nur an einer Stelle (unten). Waldweg eher ruhig, am Hermann wird wohl viel los sein.


Übersichtskarte:  Hermannsdenkmal und Umgebung


GPS-Track:  Zum Hermannsdenkmal




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Die Strecke ist etwa 8 Kilometer lang. Wem das nicht genug ist, kann auch gerne unten an den Donoper Teichen parken und von dort aus hinter dem Krebsteich entlang zum Parkplatz, wo dieser Bericht beginnt. Das habe ich auch schon gemacht und ist ein sehr schöner Wanderweg, aber auch sehr lang.

Unser Weg hier beginnt auf einem kleinen Parkplatz an der Lopshorner Allee. Von hier aus geht es in den Wald auf einem großen Waldweg. Wenn man den Hügelspitze erreicht hat geht links ein kleiner Pfad in den Wald. Sieht fast aus wie ein Reitweg, ist aber nicht ausgeschildert und eine Bank befindet sich dort auch. Man kommt an eine Strasse, die wir überqueren und in ein Waldstück, das durch seinen hohen Bestand an Totholz auffällt. Dies hat natürlich Gründe, da viele Tiere Totholz als Lebensraum benötigen und von daher ist es schön, dass wieder Bewusst Totholz in den Wäldern liegen gelassen werden.

Nun kann man eigentlich zwei verschiedene Wege wählen. Entweder Rechts rum und dann wieder nach links, oder nach links und dann später rechts. Ich habe mich für den Linken Weg entschieden. Nach einer Weile kommt man an eine kleine Strasse einer kleinen Wohnsiedlung. Diese führt dann auf die große Hauptstrasse, die auch den Verkehr zum Hermannsdenkmal  hochführt. Von daher ist hier der Verkehr entsprechend der Besucherzahl mal groß oder klein.

Leider gibt es hier keinen richtigen Gehweg. Ich bin dann einfach über die Strasse, dann geradeaus und dann rechts an den Leitplanken und wieder über die Strasse und dann den Wald hinauf.

Und ab hier hört quasi der Spaß auf, denn es geht Wild den Berg hinauf. Es gibt auch einen anderen Aufgang, allerdings ist der so ziemlich genauso steil. Also „locker Flockig“ ist da eigentlich nichts. Also Zähle zusammengebissen, Schweissfänger aufgesetzt und den Berg erklommen. Auf halber Höhe (ganz Recht) kommen wir auf einen Querweg, den wir nach links gehen.  Und weil es so schön ist, führt dieser weg auch wieder an einer Gabelung rechts den Berg etwas weiter hinauf. Danach ebbt es etwas ab und wir können wieder Kraft sammeln (brauchen wir auch noch). Einige sehr schöne Aussichtspunkte kommen hier, die den Blick auf Detmold preisgeben.

Dann endet unser gemütlicher Weg und es geht rechts den Weg hinauf.  Links hinunter ist übrigens eine alte Siedlung, von der man aber nur noch den Wall sieht (bzw. eine Erhöhung des Bodens). Dies nur als Info. Der Rückweg führt hier aber ebenfalls noch entlang,  so dass man jetzt vielleicht erstmal das „nach oben statt nach unten“ im Auge behält (später ist das dann nämlich nicht mehr so schlimm).

Der Weg nach oben führt leicht nach rechts, dann geht es wieder nach links den Berg weiter hinauf. Wer sich die Karte des Gebietes ein wenig genauer anschaut, wird sehen, das es hier sehr viele verschiedene Wege gibt. Man kann sich daher viele aussuchen.


Es wird noch einmal Steil und dann kommen wir wieder auf einen Querweg. Links geht es direkt zum Hermann hoch, wer aber Rechts geht kann noch einmal rundherum gehen und quasi von der anderen Seite kommen. Der Weg endet an der Freilichtbühne und dann am Klettergarten.

Anschließend ist das Hermannsdenkmal nicht mehr zu übersehen und man kann sich hier nach seinen Wünschen „austoben“.

Hier oben gibt es übrigens auch Münzpressen, für Sammler dieser  Sachen. Man kann auch die Plattform des Denkmals besteigen (Kostenpflichtig). Ist aber auf jeden Fall zu empfehlen. Allerdings meine ich, das oben ein Stück des Weges über ein Gitterrost geht. Wer also Hund dabei hat, muß diese darüber tragen (war auch der Grund, warum ich beim letzten Mal nicht hoch ging).

Die Aussicht ist es aber auf jeden Fall Wert.

Danach geht es wieder zurück in Richtung der „Einkaufsmeile“. Hier kann man sich mit Souveniers eindecken oder etwas essen. Für Kinder gibt es einen Spielplatz.

Unser Rückweg beginnt aber schon VOR dem ersten Kiosk. Davor geht ein Weg links in den Wald. Kurz vor dem Parkplatz geht der Weg links herunter. Und so wie es kürzlich hinauf geht, geht es nun hinunter.

Wir kommen nun wieder an der Stelle heraus, wo wir eben schon mal die alte Siedlung hätten besuchen können. Hier kann man sich nun entscheiden, ob man das denn möchte. Für Laien ist das sicher uninteressant, wie gesagt, man sieht nicht wirklich etwas außer einen „Wallhügel“.


Danach geht man wieder den Weg zurück, den man gekommen ist.

Man könnte übrigens vom Hermann bei den Geschäften und Restaurants weiter gehen und dann die Strasse entlang und dann rechts auf dem Kaiser-Willhelmweg gehen. Das ist selbstverständlich auch möglich. Allerdings geht man hier eben die Strasse entlang, was ich persönlich ziemlich blöde finde (vor allen Dingen, das man hier noch keinen Weg für Fußgänger angelegt hat).

Auch von dort wo wir anfangs hochgekommen sind führen noch Wege nach unten. Sind dabei dann auch noch kürzer. Das kann dann jeder für sich entscheiden.

Ich bin wie gesagt auf den Weg zurückgegangen, wo ich auch schon hingegangen bin. Bin allerdings nicht rechts hinunter zur Strasse, sondern an dieser Stelle geradeaus gegangen und dann erst links hinunter. Hier kommt man wieder an eine wenig befahrene Anwohnerstrasse und einem Haus. Rechts herum auf die Strasse und dann kommt man geradeaus auf den Weg zum Parkplatz zurück.

Der Wald ist hier natürlich groß. Man kann noch die ein oder andere „Sehenswürdigkeit“ mitnehmen. So stehen hier ein paar „Osterweihnachtsbäume“. Das sind dann Tannenbäume, denen man wohl etwas Christbaumschmuck spendiert hat. Leicht zu übersehen.

Ebenfalls schön ist der über der Hauptstrasse liegende Hiddenser Bent mit seiner Moorlandschaft. Oder eben die Donoper Teiche.

Wem die 8 Kilometer genug waren, kann aber auch beruhigt ins Auto steigen und wieder nach Hause fahren.